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Radio Hamburg

Kirchliche Kitas in Hamburg

Erzieher soll Kinder sexuell missbraucht haben

Hamburg, 18.07.2013
Kind Missbrauch Gewalt

Zweimal soll auch die Wohnung des Erziehers Tatort gewesen sein.

In Hamburg-Schnelsen und Norderstedt soll ein Erzieher Kinder sexuell missbraucht haben. Jetzt kommt er vermutlich vor Gericht.

Ein Erzieher, der mehrere Kinder in kirchlichen Kitas in Hamburg-Schnelsen und Norderstedt missbraucht haben soll, kommt vermutlich vor Gericht. Die Sprecherin Nana Frombach sagte am Donnerstag, dass die Hamburger Staatsanwaltschaft Anklage gegen den 29-Jährigen erhoben hat.

Opfer sind zwischen drei und neun Jahren

Die Opfer sollen Mädchen und Jungen im Alter von drei bis neun Jahren sein. Der Pädagoge hat die Vorwürfe laut Staatsanwaltschaft teilweise eingeräumt. Momentan sitzt der vermeintliche Täter in Untersuchungshaft. Die Behörde wirf dem Mann sexuellen Missbrauch von Kindern in sieben Fällen, einem Fall von schwerem sexuellen Missbrauch vor. Er soll zusätzlich mehrere Mädchen und Jungen fotografiert haben, weshalb er auch wegen Besitz von Kinderpornografie angeklagt wird.

Seine Wohnung soll auch Tatort gewesen sein

Der 29-Jährige soll die Kinder nach Frombrachs Darstellung vor allem in den Kindertagesstätten sexuell misshandelt haben. Er soll sich auch als Babysitter angeboten haben, weshalb auch seine Wohnung zweimal der Tatort gewesen sein soll. Der Mann soll sich nach dem Willen der Behörde vor dem Hamburger Landgericht verantworten.

Mutter aus Norderstedt fand Hinweise auf Missbrauch

Bis Januar war der Erzieher zunächst in der Kita in Hamburg-Schnelsen angestellt und danach in Norderstedt. Nachdem eine Mutter eines vier Jahre alten Mädchens aus Norderstedt Hinweise auf einen Missbrauch entdeckte, erstattete sie Anzeige.

Weitere Vorwürfe gegen den 29-Jährigen aus seiner Zeit in Stove im Kreis Harburg seien nicht Gegenstand der Anklage, sagt Frombrach. Die dort zuständige Staatsanwaltschaft Lüneburg hatte die Ermittlungen gegen den Mann eingestellt.

(dpa/pgo)