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Radio Hamburg

Nach den Schüssen auf dem Kiez

Untersuchung: War es Notwehr?

Hamburg, 30.05.2013
001-Kiez-MEK-Einsatz

Nach den Schüssen auf dem Kiez, ermittelt nun die Innenbehörde, ob es sich um Notwehr Einsatzkräfte gehandelt hat. 

Nachdem Polizisten einen 48-Jährigen in Sankt Pauli niedergeschossen haben, ermittelt die Innenbehörde.

Dabei geht es um die Frage, ob die Beamten dem Mann am Mittwochmorgen (29.05.2013) wirklich aus Notwehr oder zur so genannten Nothilfe in die Beine geschossen haben.

Fotostrecke: MEK-Einsatz auf dem Kiez

Der 48-Jährige aus Billstedt hat zuvor gedroht, sich selbst zu erschießen und in der Seilerstraße mit einer Pistole herumgefuchtelt und sie auch auf Fußgänger und Polizisten gerichtet. Die Polizisten haben versucht, ihn zur Herausgabe der Waffe zu überreden. Als der Mann stattdessen in Richtung der Beamten seine Pistole durchgeladen hat, haben diese ihm in die Beine geschossen, um ihn auszubremsen.

Hätten die Einsatzkräfte die Gaspistole erkennen müssen?

Später hat sich herausgestellt, dass es sich bei der Pistole des 48-Jährigen nur um eine nicht scharfe Gaspistole gehandelt hat. Ob die Beamten dies hätten erkennen müssen, wird eine der Fragen im Rahmen des Ermittlungsverfahrens sein.
Bei den Schüssen ins Bein handelt es sich rein rechtlich zunächst um eine gefährliche Körperverletzung.

(rh/aba)