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Radio Hamburg

Hamburger Polizei

Mobile Kameras zum Schutz von Polizeibeamten

Hamburg, 03.09.2014
Bodycams Polizei

Hamburgs Polizisten werden künftig mit einer Kamera auf der Schulter unterwegs sein.

Die Hamburger Polizei soll durch kleine Videokameras ("Bodycams") am Körper der Beamten besser geschützt werden. 

Hamburgs Polizisten werden künftig mit einer kleinen Kamera auf der Schulter unterwegs sein. Mit den sogenannten Bodycams können die Beamten mögliche Angriffe dokumentieren. Das am Dienstag vom Senat beschlossene Pilotprojekt sieht vor, dass die Kameras nicht im Dauerbetrieb aufzeichnen, sondern die Beamten sollen die Aufnahme erst starten, wenn eine Situation eskalieren könnte. Der Polizist soll dann auch darauf hinweisen, dass die Mini-Kamera läuft. Die Aufnahmen können als Beweissicherung dienen.

Idee und Kosten

Wer ein potenzieller Gewalttäter ist, überlegt sich zweimal, ob er einen Beamten angreift, wenn das Ganze auf Band festgehalten wird. Zunächst werden vier Kameras für ein einjähriges Versuchsverfahren mit Kosten für rund 20.000 Euro angeschafft. Die hessische Polizei habe mit den Bodycams bereits gute Erfahrungen gemacht, sagte Innensenator Michael Neumann (SPD). Er sei überzeugt, dass ihr Einsatz auch in Hamburg deeskalierend wirken werde.

Datenschützer sieht die Kameras kritisch

Johannes Caspar, Hamburgs oberster Datenschützer, sieht unter anderem die Tonaufnahme kritisch: "Damit ist die freie Kommunikation im Verhältnis zwischen Polizist und Bürger praktisch mit einer ständigen Überwachungsbedrohung überzogen." Außerdem kritisiert Caspar: "Die Daten können jederzeit von denjenigen Beamten gelöscht werden, der sie aufgenommen haben. Damit sind die Daten aber auch für die Verwendbarkeit zugunsten von Bürgern zu eigenen Dokumentationszwecken im Prinzip dann möglicherweise in Frage gestellt." 

(dpa/mej/ste)

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