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Radio Hamburg

"Mopo"-Anschlag

Polizei sucht nach Hinweisen

Hamburg, 17.02.2015
Gully Deckel Mopo Anschlag

Dieser Gullydeckel wurde am Tatort zurückgelassen. Die Polizei sucht nach Zeugen, die wissen, wo ein solcher Deckel fehlt oder wer so einen herausgehoben hat.

Nach dem Brandanschlag auf die Redaktion der Hamburger Morgenpost sucht die Polizei nun nach Zeugen-Hinweisen. 

Unbekannte Täter hatten in der Nacht von Samstag, den 10. Januar auf Sonntag, den 11. Januar 2015 mehrere Steine und mindestens einen Brandsatz in das Verlagshaus der Tageszeitung "Hamburger Morgenpost" geworfen. Die Täter begaben sich dazu in den Innenhof des Verlagsgeländes und warfen mehrere Steine sowie mindestens einen Brandsatz durch die Fenster eines Kellerraums.

Zahlreiche Akten verbrannt

Diverse Akten und Unterlagen gerieten dabei in Brand. Ein Ausdehnen des Feuers konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Die Ermittlungen hat die Staatsschutzabteilung des Hamburger Landeskriminalamtes (LKA 7) übernommen und eine Sonderkommission mit rund 30 Mitarbeitern eingerichtet.

Möglicherweise sogar Serientäter

Erste Ergebnisse der Spurenauswertung, insbesondere die Bauweise der Brandsätze, das sehr spezifische Täterverhalten und die zurückgelassenen Gegenstände zeigten schnell, dass eine Brandstiftung in der Nacht zuvor an der in der Nähe befindlichen Max-Brauer-Schule in der Daimlerstraße von denselben Tätern verübt worden sein dürfte.

Täter ließen Gullydeckel zurück

Die Ermittlungen haben ergeben, dass es sich um regional agierende Täter handeln dürfte. Weitere personenbezogene Hinweise verspricht sich die Polizei aus den ausstehenden kriminaltechnischen Untersuchungen der beiden Tatorte. An einem der Brandorte ließen die Täter u.a. einen Gullydeckel zurück, mit dem sie ein Fenster eingeschlagen hatten. Er ist aus Gusseisen, 7,6 kg schwer und hat einen Durchmesser von 36 cm. Er findet sich überwiegend in Parks, Kleingärten oder auf Friedhöfen.

Kennt Ihr einen Ort an dem ein solcher Gullydeckel fehlt oder habt sogar gesehen, wie ihn Personen am Wochenende des 10. und 11. Januar herausgehoben oder transportiert haben?
Hinweise könnt Ihr unter 4286-56789 abgeben.

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(dpa/asc)

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