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Radio Hamburg

Grausiger Fund

Leiche im Fußboden eingegraben

Hamburg, 19.11.2015
Mordverdacht, St. Georg, Mordkommission

In St. Georg soll laut Medienberichten ein Mordopfer eingemauert worden sein. 

Im Restaurant "Casa Alfredo" in Hamburg St. Georg hat die Polizei am Mittwochabend eine Leiche im Fußboden entdeckt.

Es erinnert an eine Szene aus einem Krimi: Nach dem Fund einer einbetonierten Leiche im Fußboden des Kellerrestaurants "Casa Alfredo" in Hamburg hat ein Koch des Lokals die Tat gestanden. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Laut Obduktion handelt es sich bei dem Opfer um einen 49-jährigen Mann, der durch einen Schuss in den Kopf getötet wurde.

Der 51 Jahre alte Tatverdächtige kam in Untersuchungshaft. Eine Richterin habe Haftbefehl wegen Totschlags erlassen, teilte die Polizei mit. Das Motiv für die Tat sei noch nicht bekannt, hieß es. Die Ermittlungen dauerten an.

Seit Ende September vermisst

Das polizeibekannte Opfer war Ende September von Familienangehörigen als vermisst gemeldet worden. In der Nähe des Tatorts im Stadtteil St. Georg hingen an Litfaßsäulen und Bäumen Suchplakate mit dem Gesicht des 49-jährigen Familienvaters. Nur wenige Meter weiter lag seine Leiche, eingemauert unter dem Boden des Restaurants ganz in der Nähe des Gästebereichs.

Verschwand die Leiche bei Renovierungsarbeiten?

Nach Berichten des "Hamburger Abendblatts" und der "Bild"-Zeitung war das Lokal kurz nach dem Verschwinden des Opfers renoviert worden. Möglicherweise habe der Täter die Bauarbeiten genutzt, um die Leiche unauffällig verschwinden zu lassen, hieß es. Blutspürhunde hatten in dem Restaurant angeschlagen. Die Ermittler mussten das im Fußboden verborgene Opfer zunächst freilegen. Mit schwerem Geräte, Schaufeln und Harken hatten die Beamten den zerbröselten Beton abgetragen. Wie lange die Leiche in dem Restaurant lag, war zunächst unklar. Am Abend des 30. September hätten Zeugen den Mann noch in dem Lokal gesehen. Der Tatverdächtige galt auf Bewertungsplattformen im Internet als Unterhaltungskünstler und Multitalent in Küchen. Ein Nutzer beschreibt ihn als sympathischen und charmanten Mann. Das Restaurant im Bahnhofsviertel sei ein Geheimtipp, heißt es in zahlreichen Plattformen.

Das 49-jährige Opfer war zuletzt in Hamburg-Hummelsbüttel gemeldet. Seine Familienangehörigen hatten den Angaben zufolge am 27. September den letzten Kontakt zu ihm und meldeten ihn als vermisst. Zum Umfeld des Opfers oder sonstigen Hintergründen machte der Polizeisprecher keine Angaben.

(dpa / ste)

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