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Radio Hamburg

Hamburger Bundespolizei

Zeugenaufruf nach Axt-Vorfall in S-Bahn

Hamburg, 22.09.2015
Axt Bundespolizei

Die Axt wurde von der Bundespolizei beschlagnahmt.

Anfang September wurde ein Fahrgast der S 21 Richtung Aumühle von einem Mann mit einer Axt bedroht. Die Bundespolizei sucht Zeugen, die die Tat gesehen haben.

Nach dem Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg bedrohte am 08. September gegen 17.50 Uhr ein Mann (56) einen Fahrgast (37) in einer fahrenden S-Bahn der Linie S 21 Richtung Aumühle mit einer Axt.

Mann raucht in vollbesetzter Bahn

Zuvor forderte der 37-jährige Mann den Beschuldigten mehrfach vergeblich auf das Rauchen in der mit Fahrgästen voll besetzten S-Bahn zu unterlassen. Da der Hamburger die Aufforderungen ignorierte erfasste der Fahrgast die Zigarette des Beschuldigten und entsorgte diese in einem Abfalleimer.

Droht mit Axt

Daraufhin versuchte der Beschuldigte den Fahrgast mit einer mitgeführten Axt zu attackieren. Diesen Angriff konnte der Geschädigte zunächst abwehren. Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei versuchte der Beschuldigte unvermittelt erneut mit der Axt  auf den 37-Jährigen einzuschlagen. Ein weiterer Fahrgast (30) wurde Zeuge des Vorfalls, griff couragiert ein und konnte den Beschuldigten "entwaffnen".

Täter festgenommen

Über die Notrufeinrichtung der S-Bahn wurde der Triebfahrzeugführer informiert und umgehend die Bundespolizei alarmiert. Die S-Bahn wurde im S-Bahnhaltepunkt Tiefstack bis zum Eintreffen einer Streife der Bundespolizei angehalten. Der Beschuldigte wurde vor Ort festgestellt. Eine Axt sowie ein Messer (Klingenlänge 20 cm) wurden beschlagnahmt. Der Beschuldigte verweigerte jegliche Aussage zum Vorfall.

Strafverfahren eingeleitet

Gegen den polizeilich bekannten Mann leiteten Bundespolizisten ein Strafverfahren ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 56-Jährige wieder entlassen. Der Geschädigte (37) aus Sachsen-Anhalt und der couragierte Helfer (30) wurden nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen werden von der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.

Wer hat die Tat beobachtet

Nach Informationen der Bundespolizei war die S-Bahn mit Fahrgästen voll ausgelastet und es dürften weitere Zeugen die Angriffe beobachtet haben. Zeugen werden gebeten sich mit der Hamburger Bundespolizei in Verbindung zu setzen.

 

Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Hamburg unter Tel.: 040/6699505555 (Einsatzzentrale-24 Stunden besetzt) entgegen.

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