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Radio Hamburg

Twitter-Tag der Polizei Hamburg

Was machen die eigentlich den ganzen Tag so?

Hamburg, 28.02.2017
Leitzentrale, Einsatzzentrale Polizei

Die Einsatzzentrale der Polizei Hamburg.

Wenn Ihr Euch auch schon mal diese Frage gestellt habt und Euch die Arbeit der Polizei interessiert, solltet Ihr Euch dieses Hashtag #12hPEZ merken.

Die Polizei in Berlin hat es gemacht, die im Saarland auch und kommenden Freitag (03.03.) will es auch die Hamburger Polizei machen: 12 Stunden lang über so gut wie alle Einsätze des Tages per Twitter berichten.

Los geht es um 14 Uhr unter #12hPEZ!

Polizei-Pressesprecher Timo Zill hofft, mit der Aktion eine spezielle Zielgruppe, nämlich junge Menschen, zu erreichen. Wenn daraus Interesse an dem Polizei-Beruf resultieren würde, wäre ein Ziel der Aktion erreicht.

Denn in diesem Jahr sollen 520 Schüler und Studenten bei der Polizei Hamburg ausgebildet werden, das wäre Rekord. Und Nachwuchs wird dringend gebraucht.

Mehr erfahren

Tobias Greve vom Social-Media-Team der Polizei will am Freitag daher fast alles twittern und das wird nicht wenig sein, denn etwa 2.500 Mal wird jeden Tag in Hamburg die 110 gewählt. Daraus resultieren rund 1.400 Einsätze. Doch nur ein Bruchteil davon ist so relevant, dass darüber in den Nachrichten berichtet wird.

Am Freitag wird Euch aber nichts vorenthalten – bei Interesse einfach dem #12hPEZ  folgen!

 

 

 

 

Wissenswertes aus der Einsatzzentrale:

  • Pro Schicht sind im Schnitt rund 20 Polizisten im Einsatz.

  • Pro Tag kommen rund 2.500 Anrufe, davon sind 1.500 Notrufe und daraus resultieren etwa 1.400 Einsätze.

  • 80 bis 85 Streifenwagen werden von der Einsatzzentrale aus eingeteilt. Und auch der Polizeihubschrauber wird von hier losgeschickt.

  • Besonders häufig wird der Notruf wegen Verkehrsunfällen gewählt.

  • Kurioses: Es gibt Hamburger, die wegen eines geklauten Fahrrades oder einer zugeparkten Einfahrt anrufen, es gab aber auch schon mal einen Einsatz in der Innenstadt, weil ein Mann Barfuß vor einem Geschäft getanzt hat. Manchmal rufen auch Hamburger an, die Streit mit ihrem Ehepartner haben  - "manchmal sind wir auch Eheberater" - so die Polizei.

  • Wer in der Einsatzzentrale arbeitet, muss sich vorher speziell ausbilden lassen. 

  • Alle Notrufe werden aufgezeichnet und 60 Tage gespeichert.

  • Auch wenn man mit unterdrückter Nummer anruft, die Männer und Frauen in der Einsatzzentrale können sie trotzdem sehen.

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