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Radio Hamburg

Sturz, Verbrennungen, Rauchgas

Bilanz der Silvester-Nacht

Hamburg, 01.01.2017

Die Hamburger Polizei und Feuerwehr hatten eine unruhige Silvester-Nacht - ziehen aber trotzdem eine positive Bilanz.

Trotz vieler Einsätze hat die Hamburger Polizei eine positive vorläufige Bilanz der Silvesternacht gezogen. Bis zum Sonntagmorgen (01.01.) habe es an der Reeperbahn, den Landungsbrücken und am Jungfernstieg keine besonderen Vorkommnisse gegeben, teilte ein Sprecher der Polizei am Neujahrsmorgen mit. Im vergangenen Jahr waren in Hamburg und in anderen Städten zahlreiche Frauen Opfer von sexuellen Belästigungen geworden.

Mehr als tausend Mal rückte die Hamburger Feuerwehr in der Silvesternacht zu Einsätzen aus. "Das war eine sehr unruhige Nacht", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen. Die Hamburger Polizei vermeldete auf ihrem offiziellen Twitteraccount mit über 200 Einsätzen ebenfalls eine ereignisreiche Nacht.

Schlimme Verletzungen

Lebensgefährliche Verletzungen zog sich etwa ein 25-Jähriger zu, der im Hamburger Stadtteil Hohenfelde von einem Auto erfasst wurde. Schwer traf es auch einen anderen 25-Jährigen, dessen linke Hand bei einem Unfall durch die Explosion eines Feuerwerkskörpers in Hamburg-Bramfeld schwer verletzt wurde. Eine junge Frau erlitt bei einem Sturz von einem Hausdach im Stadtteil Eimsbüttel schwere Verletzungen.  Neben mehreren kleinen Balkonbränden durch explodierendes Feuerwerk musste die Feuerwehr zu zahlreichen Hausbränden ausrücken. In Altengamme retteten die Einsatzkräfte acht Menschen aus einem brennenden Mehrfamilienhaus. Vier Bewohner, darunter drei Kinder, mussten ins Krankenhaus gebracht werden. In Hamburg Harburg erlitten sechs Personen in Folge eines Kellerbrandes leichte Rauchgasvergiftungen. In Wilhelmsburg atmeten drei Menschen bei einem Wohnungsbrand in einem elfgeschossigen Mehrfamilienhaus Rauchgas ein.

(dpa/aba)