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Radio Hamburg

Ein sicheres Zuhause

Drei Tipps für Eure Wohnung

Hamburg, 16.03.2017
Dieb, Einbrecher

Rückläufige Einbruchszahlen 2016 in Hamburg. Damit das so bleibt, gibt's drei Tipps für ein sicheres Zuhause.

Hamburg litt in den vergangenen Jahren unter einer sehr hohen Zahl an Einbrüchen, die glücklicherweise im Jahr 2016 deutlich zurückging. Dennoch ist es für die Bewohner in der schönen Hansestadt wichtig, sich richtig gegen die potentiellen Diebe zu schützen. Was ist also an der eigenen Wohnung zu tun, um weiterhin eine hohe Sicherheit zu gewährleisten?

Tipp 1: Ein Sperrschloss an der Haustür

Generell ist der vollständige Schutz vor Einbrechern wohl eine Illusion, die nur unter einem sehr hohen finanziellen Aufwand überhaupt zu erreichen ist. In erster Linie geht es also darum, es den Einbrechern so schwer wie möglich zu machen, in die Wohnung einzudringen. Denn mit jeder Minute, die sie verzweifelt an Türen und Fenstern zu Werke gehen, steigt für sie die Gefahr, entdeckt zu werden. Gelingt es mit den gewählten Maßnahmen, die Zeit bis zum Öffnen der Wohnung stark zu verlängern, ergreifen viele Einbrecher automatisch die Flucht, da sie um ihr Risiko wissen, entdeckt zu werden. Tatsächlich zeigen die Statistiken der Polizei, dass die Diebe in den meisten Fällen über die Haustür in die Wohnung kommen und eben nicht durch die kleine Lücke im Dachfenster. Denn am normalen Eingang erwecken sie am wenigsten Aufmerksamkeit, schließlich könnte niemand so dreist sein und es auf diese Weise versuchen. Bereits ein einfacher Sperrbügel sorgt dafür, dass sich die Haus- oder Wohnungstür nicht mehr so einfach aufhebeln lässt. Schon ab rund 100 Euro ist damit ein souveräner Einbruchsschutz erreicht. Dies bestätigt auch der Schlüsseldienst Hamburg, der unter www.schlüsseldienst-hamburg.de Beratungen zu diesem Thema anbietet.

Tipp 2: Die Fenster absichern

Nachdem die Haustür abgesichert ist, sollten sich die folgenden Maßnahmen an den individuellen Voraussetzungen der zu schützenden Immobilie ausrichten. Vordergründig gilt es an die Fenster zu denken, die von den Einbrechern ohne große Mühe und eher unbemerkt zu erreichen sind. Dazu zählen alle Fenster auf der Höhe des Erdgeschosses, Fenster an der von der Straße abgewandten Seite, sowie Balkon- und Terrassentüren. Für rund 30 Euro pro Fenster ist es schon möglich, hier eine effektive Absicherung zu erreichen und die Diebe am direkten Einstieg ins Haus zu hindern. Diese ist natürlich nur wirksam, wenn die Fenster beim Verlassen der Wohnung auch alle geschlossen sind. Ist dies nicht der Fall, so ist noch nicht einmal sicher, dass die Versicherung für den entstandenen Schaden einsteht. Bei einem Neubau wäre es gar möglich, direkt auf einbruchssichere Fenster und Türen zu setzen, die dann allerdings einen etwas höheren Preis in der Anschaffung fordern. Erkennbar sind solche Exemplare beispielsweise am VdS-Siegel, das vor einigen Jahren flächendeckend eingeführt wurde, um bei den Verbrauchern noch mehr Klarheit bei den jeweiligen Investitionen zu schaffen. 

Der Nutzen einer Alarmanlage ist dagegen oft geringer, da es hochwertige Modelle für viel Geld braucht, um Diebe tatsächlich auf der Flucht zu tappen. Vielmehr handelt es sich jeweils um eine abschreckende Funktion, welche der Anblick einer aktiven Alarmanlage auf mögliche Einbrecher hat. Eine Garantie, dass die Einbrecher durch die Alarmanlage genügend abgeschreckt und so von ihrem Vorhaben abgebracht werden, gibt es allerdings nicht.

Tipp 3: Die eigene Abwesenheit verschleiern

Besonders interessant sind für Einbrecher stets unbewohnt erscheinende Immobilien. Ist der Besitzer erst einmal im Urlaub, so schlagen die Diebe unbemerkt zu und hinterlassen ein Bild des Grauens. Aus diesem Grund lohnt es sich nicht nur für die Bewohner Hamburgs, die eigene Abwesenheit nach außen hin zu verschleiern. Dies beginnt bereits mit dem täglichen Leeren des Briefkastens durch die Nachbarn, damit niemand Verdacht schöpfen kann. Automatische Systeme zur Steuerung von Rollläden und Licht helfen dann dabei, die Wohnung bewohnt erscheinen zu lassen. Im normalen Rhythmus des Tages werden dadurch immer wieder Lampen an und eingeschaltet und die Rollläden bewegt. Dadurch verringert sich das Risiko, dass Einbrecher überhaupt erst auf das zeitweise leerstehende Objekt aufmerksam werden. Oft ist die Installation solcher Module günstiger als gedacht und auch der Strompreis wird durch eine geschickte Programmierung auf einem ganz und gar annehmbaren Niveau gehalten. Wer voll und ganz sichergehen möchte, gibt die Daten seiner Abwesenheit auch nicht in der Öffentlichkeit oder gar sozialen Netzwerken preis. Schließlich reicht es vollkommen aus, wenn der enge Freundeskreis bescheid weiß, wann die nächste Fahrt in den Urlaub ansteht.

Fazit

Es gibt also durchaus Möglichkeiten, um das Eigenheim oder die Wohnung effektiv vor Einbrechern zu schützen. Dies bedeutet nicht, dass es diesen nun unmöglich ist, in die Immobilie einzudringen. Allerdings erscheint das Objekt von Beginn an weniger attraktiv und ein eventueller Versuch zieht sich deutlich in die Länge. In der Regel geben Einbrecher auf, wenn es ihnen innerhalb der ersten drei Minuten nicht gelingt, unbemerkt in die Wohnung einzudringen. Und dieser Effekt reicht schließlich schon aus, um Schaden abzuwenden und die Rückkehr in die eigenen vier Wände mit Erleichterung zu erleben. Bevor also ziellos Maßnahmen zum Einbruchsschutz eingeleitet werden, sollte man sich an den Tipps der Profis orientieren und eine ganz gezielte Auswahl an Methoden nutzen. Verglichen mit dem möglichen Nutzen ist auch der Preis dafür auf jeden Fall annehmbar und von jedem zu tragen.