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Radio Hamburg

Oktober bis Januar

HVV sind 5.000 Alkoholsünder ins Netz gegangen

03bAbschiedssaufen

So sah es beim "Abschiedstrinken" 2011 aus.

Von Oktober bis Januar sind über 5.000 Fahrgäste in Bussen und Bahnen beim Trinken von Alkohol erwischt worden.

Hamburg, 02.03.2012

Mindestens 88.000 Euro an Bußgeldern hat der Hamburger Verkehrsverbund wegen Verstößen gegen das Alkoholverbot in seinen Bussen und Bahnen bisher eingefordert. Seit 1. September vergangenen Jahres darf in den Verkehrsmitteln kein Alkohol mehr getrunken werden, seit Oktober 2011 wurden von Sündern 40 Euro verlangt. Bis Ende Januar 2012 wurde 2200 mal dieses Bußgeld fällig, in 2.950 Fällen sei eine mündliche Verwarnung ohne Strafe ausgesprochen worden. Das teilte der HVV mit. Er will das Verbot beibehalten.

Mehr saubere Züge, mehr Sicherheit

Insgesamt zog der HVV eine positive Bilanz. Berichte der Sicherheitskräfte verwiesen auf einen geringeren Alkoholkonsum, weniger leere Flaschen und Flüssigkeitsreste und sauberere Züge. Auch nach Bundesliga-Fußballspielen und anderen Großveranstaltungen werde von den Besuchern in Bussen und Bahnen weniger Alkohol getrunken. Zum anderen hat der HVV eine repräsentative Umfrage in seinem Fahrgebiet durchgeführt, die ihn in seiner Entscheidung bestärkt hat. Danach
kennen 93 Prozent der HVV-Kunden das Verbot. 85 Prozent wollen es beibehalten, 12 Prozent sind dagegen.

Für Hamburgs Vorgehen gab es auch bei Verbänden Zustimmung. Der Städte- und Gemeindebund sowie die Gewerkschaft der Polizei sprachen sich für ein bundesweites Alkoholverbot im öffentlichen Nahverkehr aus. Dies gibt es in den meisten Verkehrsverbünden, doch anders als in der Hansestadt werden Verstöße kaum finanziell geahndet. In den Münchner S-Bahnen gilt seit Dezember ein Alkoholverbot. Rund 1.000 Partyfreunde hatten in der Nacht zum vergangenen 1. Oktober in Hamburg noch ein "Abschiedstrinken" in den Bahnen gefeiert. Sie stießen - noch bußgeldfrei - auf die Veränderungen an. Dabei gab es Zwischenfälle wie Rangeleien, zerschlagene Scheiben und abgerissene Feuerlöscher. (dpa)