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Radio Hamburg

Carsharing

DriveNow will Hamburg erobern

Hamburg , 02.11.2013
RHH - Expired Image

DriveNow, eine Kooperation von BMW und Sixt, verfügt über Minis, neue BMW-Modelle und Cabrios. Langfristig will man Car2go Konkurrenz machen.  

Das eigene Auto ist nicht mehr der einzige und oft nicht der beste Weg, um in der Großstadt mobil zu sein. DriveNow steigt jetzt in das Hamburger Geschäft ein.
 

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sieht in der Verknüpfung möglichst vieler Verkehrsträger den richtigen Weg zu moderner Mobilität in der Großstadt. Dazu baue Hamburg den öffentlichen Nahverkehr aus, setze auf Konzepte wie das erfolgreiche Leihfahrrad-System StadtRad und unterstütze die Ansiedlung von Unternehmen aus der Carsharing-Branche, sagte Scholz am Freitag in der Hansestadt. Anlass war der Startschuss für das Unternehmen DriveNow, das mit 450 Fahrzeugen ab Montag in Hamburg antritt.

Kooperation von BMW und Sixt

DriveNow, ein Tochterunternehmen von BMW und Sixt, sollte in einem zweiten Schritt verstärkt Elektrofahrzeuge einsetzen. Hamburg setze auf Elektromobilität und werde dafür die notwendigen Voraussetzungen schaffen. Zudem werde die Infrastruktur für den Radverkehr ausgebaut und der Busverkehr ab 2020 auf emissionsfreie Fahrzeuge umgestellt. Für DriveNow ist Hamburg nach München, Berlin, Düsseldorf und Köln der fünfte deutsche Standort. In der Hansestadt sind bereits die Daimler-Tochter Car2Go mit 700 Fahrzeugen als Hauptkonkurrent sowie etliche weitere Anbieter mit unterschiedlichen Konzepten aktiv, so wie Cambio, der Billiganbieter Citeecar, GreenWheels, die Bahntochter Flinkster, der private Anbieter Autonetzer und diverse traditionelle Autovermietungen. Unter der Regie des HVV werden mit dem Konzept Switchh an sogenannten Mobilitätspunkten verschiedene Verkehrsträger verknüpft: Busse und Bahnen, Taxis und Fahrräder, Mietwagen und Carsharing.

Konkurrenz für Car2go

DriveNow will mittelfristig das Angebot in Hamburg ausbauen und wie Car2Go die Gewinnzone erreichen. «Mehrere Anbieter führen zur Belebung des Geschäfts», sagte Geschäftsführer Nico Gabriel. Drive Now unterscheide sich von Car2Go vor allem durch eine größere Auswahl von aktuellen Fahrzeugen. Die Flotte der Daimler Tochter besteht aus smart-Autos, bei DriveNow sind Minis, Einser-BMW und Cabrios. Car2Go kann dagegen auf mehr Fahrzeuge in Hamburg und ein größeres Geschäftsgebiet verweisen. Bei beiden Unternehmen zahlt man nach einer Registrierungsgebühr nur die Nutzung der Fahrzeuge, die man überall im definierten Stadtgebiet abstellen kann. DriveNow habe nach zwei Jahren bereits 2300 Fahrzeuge im Einsatz und 166 000 Kunden gewonnen. Wegen der hohen Kosten lohne sich für viele Großstädter die Anschaffung eines eigenen Autos nicht mehr. Die Kunden des Unternehmens nutzten überdurchschnittlich häufig das Fahrrad, den öffentlichen Nahverkehr und Taxis.

Schleswig-Holstein zurzeit noch uninteressant

In Schleswig-Holstein spielt Carsharing bislang eine geringere Rolle. In Lübeck und Kiel hat die Car-Sharing-Genossenschaft Statt-Auto zusammen rund 2500 Nutzer. In Lübeck stehen rund 60 Fahrzeuge vom Stadtflitzer bis zum Kleinbus an 20 Standorten zur Verfügung, in Kiel und dem benachbarten Preetz sind es 55 Wagen an zwölf Stationen.

(dpa/fbu)

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