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Radio Hamburg

Blitzmarathon 2013

Nur wenige Hamburger schneller als erlaubt

Hamburg, 11.10.2013
Tempokontrolle

Die Zwischenbilanz des Blitzmarathons war positiv. Eine komplette Bilanz wird heute noch veröffentlicht.

24 Stunden lang hat die Polizei deutschlandweit einen Blitzmarathon absolviert. Seit 6 Uhr ist die Aktion auch bei uns in Hamburg beendet.

Die Zwischenbilanz des 24-Stunden-Blitzmarathons fiel positiv aus: Der Blitzmarathon hat am Donnerstag für deutlich langsameren Verkehr auf den Straßen in Hamburg und Schleswig-Holstein gesorgt. An fast 400 Stellen hatte die Hamburger Polizei die Geschwindigkeit gemessen. Nach der Ankündigung der Aktion erwischte die Polizei nur wenige Raser. Und das sei ganz in seinem Sinne, sagte der Leiter der Hamburger Verkehrsdirektion, Karsten Witt, bei der Einsatzbesprechung in den frühen Morgenstunden. "Es wäre ein Riesen-Erfolg für uns, wenn wir ohne Ergebnis von den Kontrollen zurückkommen. Hauptsache, das Anliegen bleibt nachhaltig in den Köpfen." Deshalb waren die Kontrollpunkte im Vorfeld bekanntgegeben worden.

Derzeit wertet die Polizei die kompletten Ergebnisse aus. Sobald sie bekannt sind, informieren wir Sie natürlich darüber.

Blitzmarathon sorgte für ruhigen Fahrstil

"Wir beobachten einen auffällig ruhigen Fahrstil", sagte auch der Sprecher der Landespolizei Schleswig-Holstein, Lothar Gahrmann. Deutliche Ausreißer: drei Dänen, die offenbar von der angekündigten Aktion nichts mitbekommen hatten. Einer war an der Rader Hochbrücke nahe Rendsburg mit 163 statt 60 Kilometern in der Stunde unterwegs, berichtete der Sprecher. 1.800 Euro musste er als Sicherheit hinterlegen. Zwei weitere erwischte die Polizei bei Flensburg mit jeweils 95 statt 50 Stundenkilometern. Kuriosum: Auf der Autobahn 1 bei Lübeck wurde ein Geisterfahrer auf einem Fahrrad entdeckt. Die Beamten luden den Bad Schwartauer ins Auto, sein Fahrrad dazu, und setzten beide zusammen auf der nächsten geeigneten Straße aus.

Nur wenige Temposünder

In der Ahrensburger Straße in Hamburg fuhren in drei Stunden etwa 2.000 Autos an den Beamten vorbei. Nur zwei waren zu schnell unterwegs. "Aber nicht wirklich schnell", schränkt Hamburgs Polizeisprecherin Sandra Levgrün ein. "67 Stundenkilometer, das war das Schnellste." In der Saarlandstraße waren unter 1.553 Autos 23 zu schnell. "Insgesamt stellen wir eine sehr defensive Fahrweise fest." Bei unangekündigten Kontrollen sei die Beanstandungsquote deutlich höher, sagte Polizeisprecherin Levgrün. Wo am Donnerstag doch mal ein Autofahrer zu schnell fuhr, seien die Ausreden immer die gleichen gewesen: "Eigentlich weiß ich es ja; ich habe geträumt; ich war abgelenkt", zitierte die Sprecherin.

522 Beamte waren in Hamburg unterwegs, 333 in Schleswig-Holstein. Knapp 15.000 Polizisten maßen an mehr als 8.700 Orten die Geschwindigkeit und klärten die Raser über Gefahren auf.

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