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Radio Hamburg

Neue Sprinterverbindung

Schnell-Verbindung zwischen Hamburg und Sylt geplant

Hamburg, 30.08.2014
Regionalbahn

In Zukunft soll man Sylt von Hamburger schneller erreichen können.

Wie das "Abendblatt" berichtet, soll die Fahrzeit zwischen Hamburg und der Nordseeinsel durch eine neue Verbindung deutlich reduziert werden.

Von Hamburg nach Sylt benötigt man mit der Bahn momentan etwas über drei Stunden. Geht es nach dem Willen der zuständigen Verantwortlichen soll die Fahrt auf die Nordseeinsel knapp 30 Minuten weniger lang dauern. Ab 2017 soll es eine neue Sprinterverbindung auf die Insel geben. 

237 Kilometer in 2:35 Stunden

Wie das "Abendblatt" in seiner Samstagsausgabe (30.08) schreibt, soll sich die derzeitige Fahrzeit mit der neuen Verbindung um 27 Minuten verkürzen, womit sich Westerland von Altona in knapp 2,5 Stunden erreichen ließe. Über die Neuausschreibung der Strecke im Oktober durch die zuständige "Landesweite Verkehrsservicegesellschaft Schleswig-Holstein (LVS) soll es in Zukunft schneller an die Nordsee gehen. Im Sommer soll es dann je zwei Verbindungen morgens auf die Insel und abends zurück in die Hansestadt geben.

Sechs Millionen Fahrgäste

Seit Dezember 2005 wurde die Strecke von der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) bedient, die im Jahr 2013 von bis zu sechs Millionen Fahrgästen genutzt wurde. Durch die neue Verbindung würden jedoch einige Haltestellen entfallen und die Züge nur noch in Husum und Niebüll halten. "Die Fahrzeit spielt für viele Fahrgäste eine große Rolle", so LVS-Chef Bernhard Wewers im "Abendblatt" und bestätigte damit die Pläne.

Bereits ab 2015 Verbesserungen

Erste spürbare Verbesserungen soll es bereits zum Fahrplanwechsel 2014/2015 geben. Auf allen Verbindungen mit der Nord-Ostsee-Bahn soll Sylt durch weniger Stopps und Zugbeschleunigungen schneller erreicht werden können. Im Jahr 2017 soll es dann auch Verbesserungen im Komfort der Züge geben. Geplant sind Monitoren mit Informationen zum Fahrtverlauf und Zuganschlüssen, mehr Platz für Rollstuhlfahrer und die Installation von Videokameras. Vorstellbar wäre es laut Wewers aber auch, die Züge mit mehr Waggons auszustatten, da die Kapazitäten gerade in den Ferienmonaten an ihre Grenzen stoßen würden. Hierzu müssen allerdings die Bahnsteige an einigen Bahnhöfen verlängert werden.

(san)

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