Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Verkehrsbehinderungen A1

Süderelbbrücke wird genauer untersucht

Hamburg, 16.12.2014
Stau, Regen, Autos

Autofahrer müssen sich auf der A1 bei der Süderelbbrücke auf Stau einstellen.

Eine Schiffskollision am Wochenende beschädigte die Süderelbbrücke. Experten werden die Schäden genauer in Augenschein nehmen.

Nach einem Schiffsunfall an einer Brücke der A1 über der Süderelbe müssen sich Autofahrer rund um Hamburg auch über Weihnachten auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen. Der Schaden sei offenbar erheblich und müsse genau aufgenommen und analysiert werden, um dann die Sanierung zu planen, erklärte Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof (SPD) am Montag. "Wir bemühen uns selbstverständlich, während der Bauzeit so viele Fahrspuren wie möglich zu erhalten."

Beschädigung an Süderelbbrücke

Um Einschätzen zu können wie schwer die Brücke beschädigt ist, werden Experten sich Dienstagvormittag (16.12.) die durch eine Schiffskollision beschädigte Süderelbbrücke auf der Autobahn 1 genauer ansehen. Von einem so genannten Prüfschiff aus werden sie die Schäden am Brückenquerträger begutachten. Laut Susanne Meinecke von der Verkehrsbehörde ist klar: "Der ist auf 15 Meter Breite verformt. Es gibt Risse an kleinen Querträgern. Es gibt gerissene Schweißnähte und es gibt sicherlich noch Schäden, über die wir noch keinen Überblick haben." Infolgedessen könne man auch noch keine Angaben machen, wie lange die Sanierung dauern und wie viel sie kosten werde.

Bauarbeiten mindestens bis Anfang 2015

Wie lange die Behinderungen auf der A1 durch die Brückenreparatur dauern, kann noch nicht genau abgeschätzt werden. "Man weiß ja, dass im Winter manche Bauarbeiten aufgrund des Frostes nicht möglich sind. Von daher ist es ohnehin sehr schwierig da eine Prognose zu stellen, aber bis Anfang 2015 wird es auf jeden Fall dauern."

Ermittlungen gegen Schiffsführer

Gegen den Unfallverursacher werde wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr ermittelt, teilte die Polizei mit. Dem 75-Jährigen wird zudem eine Ordnungswidrigkeit zur Last gelegt - in etwa vergleichbar mit dem unerlaubten Entfernen von einem Unfallort im
Straßenverkehr. Der Kapitän eines Lastkahnverbands war am Donnerstag gegen einen Hauptträger der Brücke gefahren. Anschließend war er laut Polizei bis zu einer Werft in Geesthacht weitergefahren. Erst dort informierte er die Behörden über den Unfall - drei Stunden danach.

15 Kilometer Stau am Montag

Die Süderelbbrücke ist seit Sonntagabend (14.12.) wieder für Lastwagen mit einem Gewicht bis 44 Tonnen freigegeben. Nur Schwerlasttransporter werden noch zwischen den Anschlussstellen Stillhorn und Harburg umgeleitet. Die beschädigte westliche Seite der Brücke war nach dem Unfall komplett gesperrt worden. Auf dem intakten östlichen Teil der Brücke richtete die Polizei in beiden Richtungen je zwei Fahrstreifen ein. Am Montagmorgen (15.12.) kam es laut Verkehrsleitzentrale der Polizei auf der A1 zu einem Stau von etwa 15 Kilometern.

(dpa/kr/rh/kru)

comments powered by Disqus