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Radio Hamburg

Elblinien

Neue Autofähre zwischen Wedel und Jork

Hamburg, 26.02.2014
Elbfähre Wedel-Jork

Die Fähre soll zwischen Jork und Wedel pendeln. Die Überfahrt dauert ungefähr 20 Minuten.

Der Hamburger Schiffsruder-Hersteller Becker Marine Systems will bis 2016 eine Verbindung zwischen Jork im Alten Land und Wedel im Kreise Pinneberg etablieren.

Parallel zum häufig überlasteten Elbtunnel  soll eine neue Fährverbindung entstehen und das Verkehrsaufkommen entlasten. Täglichen sollen bis zu 900 Autos und knapp 2.000 Passagiere mit der Autofähre über die Elbe setzen. Für den Elbtunnel ist das allerdings nur eine minimale Entlastung von weniger als einem Prozent. Täglichen nutzen 120.000 Autos den Tunnel.

Fähre lässt sich wirtschaftlich betreiben

Die Verbindung kann alternativ auch eine andere Fährlinie ersetzen. Die Lühe-Schulau-Fähre fährt seit Jahren unrentabel und könnte durch eine neue Verbindung abgelöst werden. Für die Wedel-Jork-Linie ist die Prognose gut. Bereits 2009 hat das Institut für Verkehrswissenschaften der Universität Hamburg im Auftrag des Kreises Stade eine Machbarkeitsstudie erstellt. Das Ergebnis: Eine Autofähre lässt sich dort wirtschaftlich betreiben.

Innovatives Antriebssystem 

Die neue Fährlinie könnte von einer privaten Gesellschaft betrieben werden. Und nebenbei hohe Umwelt- Standards bieten. Mit einem Flüssiggas-Antrieb, der von Becker Marine Systems entwickelt wurde und einmalig für Deutschland ist, sollen die beiden Fähren angetrieben werden. Ein Problem stellt noch die Logistik an Land da. Es müssen Park- und Wartezonen geschaffen werden. Ein möglicher Standort wäre der Wedeler Ölhafen, allerdings will die Stadt Wedel keine städtischen Gelder bereitstellen. Wann genau die Fährlinie an den Start gehen kann, steht noch nicht fest. Es stehen noch behördliche Genehmigungen aus und das Unternehmen verhandelt noch mit beiden Städten.

(fbu)

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