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Radio Hamburg

Ab Juli 2014

Park and Ride-Plätze werden kostenpflichtig

Hamburg , 05.05.2014
Park and Ride, Standorte, Hamburg

P+R-Standorte in der Innenstadt sollen geschlossen, im Umland neue gebaut werden.

In Hamburg soll das Park and Ride-Angebot verbessert werden. Neben den zusätzliche Kapazitäten soll P+R ab Juli auch kostenpflichtig sein.

Der Hamburger Senat hatte dem Entwicklungskonzept im Oktober 2013 zugestimmt. Ab Juli 2014 wird Park and Ride nun kostenpflichtig.

Zwei Euro Tagespauschale ab Juli

Zukünftig sollen die P+R-Anlagen einen "wiedererkennbaren P+R-Qualitätsstandard" aufweisen. Unter anderem sollen alle Anlagen mit einer Notrufanlage und Videoüberwachung ausgestattet werden. Zudem soll Servicepersonal vor Ort sein. Außerdem wird die Nutzung von Park and Ride-Plätzen in Zukunft kostenpflichtig sein. Eine Tageskarte soll 2 Euro, eine Monatskarte 20 Euro und eine Jahreskarte 200 Euro kosten. So sollen auch Fremdparker, die nicht anschließend Bus und Bahn nutzen wollen, reduziert werden. Die Bezahlung soll über einen Parkscheinautomanten geregelt werden. Die Gebührenpflicht soll zum Juli 2014 kommen.

P+R-Angebot soll ausgeweitet werden

Im P+R-Entwicklungskonzept werden die Standorte benannt, an denen das Angebot in den kommenden Jahren ausgeweitet werden soll. Für die Bahnstationen Rissen, Harburg, Bergedorf/Nettelnburg, Billwerder-Moorfleet, Hagenbecks Tierpark, Steinfurther Allee und Tonndorf sollen innerhalb der nächsten vier bis acht Jahre P+R-Flächen erweitert bzw. neu gebaut werden. Schon innerhalb der nächsten vier Jahre sollen die P+R-Anlagen in Ochsenzoll, Poppenbüttel, Rissen oder Harburg neugebaut bzw. erweitert werden. Langfristig soll es 1.000 bis 1.500 neue P+R-Stellplätze geben.

P+R-Anlagen in Citynähe werden geschlossen

Der Senat stimmte auch zu, den Betrieb der Hamburger P+R-Anlagen künftig in eine Hand zu legen. Die P+R-Betriebsgesellschaft wird in den kommenden Jahren P+R-Plätze, die bisher in der Verantwortung der Bezirksämter lagen, übernehmen und an die einheitlichen Qualitätsstandards anpassen. Einige Park and Ride-Plätze liegen sehr innenstadtnah und entsprechen nicht mehr dem Ziel, den möglichst zentrumfernen Umstieg vom Auto in die Bahn zu fördern. Aus diesem Grund werden einige P+R-Anlagen in der Nähe der Innenstadt künftig nicht mehr für Park and Ride zur Verfügung stehen. An einigen Standorten sind sogar schon andere Nutzungen, wie z.B. Wohnungsbau, beschlossen worden.

(mgä)

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