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Radio Hamburg

Ausbau hat begonnen

A7 wird Dauerbaustelle

Hamburg/Kiel , 05.05.2014
Stau, Verkehr, A7, Autobahn

Die A 7 wird zur Dauerbaustelle.

Die A7 wird zur Dauerbaustelle. Die Arbeiten beginnen in Hamburg an der Langenfelder Brücke. Sie wird bei laufendem Verkehr komplett erneuert.

Die A7 ist mit fast 1.000 Kilometern die längste Autobahn in Deutschland - und im staugeplagten Raum Hamburg eine der am stärksten befahrenen. In den kommenden acht Jahren wird sie ausgebaut, um den Verkehrsfluss zu verbessern.

Langenfelder Brücke bei laufendem Verkehr abreißen

Den Anfang macht seit Montag (5.05) die Langenfelder Brücke im Stadtteil Stellingen. Das fast 400 Meter lange Bauwerk wird abgerissen und neu gebaut. Zunächst ging es um eine veränderte Beschilderung sowie eine Verbesserung des  Standstreifens, damit dieser später als Fahrbahn genutzt werden kann.

Verkehr auf verengten Spuren

Dies geschieht so, dass die Brücke weiter befahren werden kann, allerdings auf verengten Spuren. Nach dem für 2018 geplanten Abschluss der Brückenerneuerung sollen die Autos dann auf acht Spuren rollen. Kosten von 80 Millionen Euro hat die Planungs- und Baugesellschaft Deges dafür veranschlagt. Darin enthalten sind auch die Ausgaben für umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen.

Im benachbarten Schleswig-Holstein beginnt der Ausbau der Autobahn von vier auf sechs Spuren zwischen dem Bordesholmer Dreieck und der Landesgrenze zu Hamburg im Herbst dieses Jahres. Das soll 340 Millionen Euro kosten.

Neubau der Brücke in zwei Abschnitten

Die Langenfelder Brücke in Hamburg, die außer der Hauptverkehrsstraße Binsbarg auch Bahnanlagen überquert, wird in zwei Abschnitten zurückgebaut. Das beginnt mit dem östlichen Überbau, der westliche folgt später. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr sechsstreifig über den jeweils anderen Brückenteil geleitet. Allein im A7-Abschnitt Stellingen müssen drei Brücken erneuert werden. Die Gesamtkosten für den A7-Ausbau auf Hamburger Gebiet gab die Deges mit 775 Millionen Euro an. 2022 sollen die Arbeiten in Altona abgeschlossen sein.

In Schleswig-Holstein geht es im Herbst mit dem Ausbau zwischen Bordesholmer Dreieck und Neumünster-Nord los. Etwa 60.000 Autos fahren dort täglich. In Hamburg sind es noch viel mehr, 130.000 zum Beispiel auf der Langenfelder Brücke. Zwischen Hamburg-Nordwest und Stellingen kommen sogar 152.000 zusammen. Für 2025 erwarten Experten 165.000. Das wären dreimal so viele wie in den 70er Jahren vorhergesagt.

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Für die Erweiterung auf sechs Spuren zwischen Bordesholmer Dreieck und Landesgrenze Hamburg sind nach Angaben des Verkehrsministeriums in Kiel vier Jahre vorgesehen.

(dpa/mgä)

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