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Radio Hamburg

Warnstreik bei der Bahn

Verspätungen und Zugausfälle in Hamburg

Hamburg, 06.09.2014
GDL Streik am Hauptbahnhof

Der Streik der Lokführer hat in Hamburg noch den ganzen Samstag (6.09.) Auswirkungen auf den Bahnverkehr.

Der bundesweite Warnstreik der Lokführer führt in Hamburg am Samstag (6.09.) zu zahlreichen Verspätungen und Zugausfällen.

Bahnreisende müssen sich auch in Hamburg auch Verspätungen bei S-Bahnen und Regional- und Fernbahnen einstellen. 

Bahnstreik wirkt sich lange aus

Von 6 Uhr bis 9 Uhr haben am Samstagmorgen (6.09.) die Lokführer bundesweit gestreikt. Obwohl der Streik schon wieder beendet ist, müssen sich die Fahrgäste den Rest des Tages auf Verzögerungen und Ausfälle einstellen. Die Fahrzeuge müssen neu disponiert werden und das Personal muss an anderen Einsatzorten zur Verfügung stehen, so Achim Stausz, Sprecher der Bahn. Die Auswirkungen des Streiks werden - wie bei einem Dominoeffekt - noch den ganzen Tag spürbar sein, so Achim Stausz. 

Bahn will mehr Mitarbeiter einsetzen

Wie die Bahn weiter mitteilte, lag einer der Schwerpunkte des Streiks in Norddeutschland. Die Bahn kündigte an, in den Zügen und auf den Bahnhöfen mehrere Hundert Mitarbeiter zur Verstärkung einzusetzen - vor allem beim Service-Personal, den Betriebszentralen und Transportleitungen sowie bei der Reisendeninformation. Bereits am vergangenen Montag ( 1.09.) hatte ein  Warnstreik die Fahrpläne durcheinandergewirbelt.

Schlangen am Hamburger Hauptbahnhof

Vor den Informationsschaltern am Hamburger Hauptbahnhof bildeten sich Menschenschlangen. Das große Chaos blieb jedoch zunächst aus. In Hamburg fuhren die S-Bahnen nach Angaben der GDL allerdings nur im Zwanzig-Minuten Takt. Bei der Berliner S-Bahn fuhren nur noch einzelne Züge auf Teilstrecken. Auch in Niedersachsen und Bremen blieben Fernreisezüge in den Bahnhöfen. Ausgenommen vom Streik waren dort im Regionalverkehr DB-Konkurrenten wie der Metronom oder die Nordwestbahn. 

GDL: Besseres Tarifangebot

Die GDL will ein besseres Tarifangebot von der Bahn erzwingen. Die Gewerkschaft verlangt fünf Prozent mehr Geld und eine um zwei Stunden verkürzte Wochenarbeitszeit. Sie erhebt ihre Forderungen auch für Zugbegleiter und andere Beschäftigte in den Zügen.

Focus berichtet: Unbefristete Streiks stehen bevor

Bahnkunden müssen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" in den nächsten Wochen mit unbefristeten Streiks rechnen. Die GDL werde voraussichtlich diese Woche entscheiden, eine Urabstimmung über reguläre Streiks abzuhalten. GDL-Sprecher Stefan Mousiol sagte demnach: "Eine Urabstimmung wird zeitnah durchgeführt."

So kommt Ihr an aktuelle Infos

Informationen zur aktuellen Verkehrslage gibt es auf der Homepage der Deutschen Bahn. Außerdem hat die Bahn uinter der Nummer 08000 99 66 33 eine kostenlose Servicehotline eingerichtet, die von 5 bis 12 Uhr erreichbar ist. Unter der Nummer 0800 1 50 70 90 gibt es telefonische Fahrplanauskünfte über ein Sprachdialogsystem. Unter der Nummer 0180 6 99 66 33 (20 ct/Festnetz, Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) gibt es auch nach 12 Uhr aktuelle Fahrplanauskünfte.

(dpa/mgä)

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