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Radio Hamburg

A1: Kaum Beeinträchtigungen

Süderelbbrücke muss nicht abgerissen werden

Hamburg, 21.02.2015
RHH - Expired Image

Die Süderelbbrücke kann im laufenden Betrieb repariert werden.

Autofahrer können aufatmen. Die Im Dezember von einem Schiff gerammte Süderelbbrücke kann im laufen Betrieb repariert werden. Einschränkungen soll es kaum geben.

Es war wohl ein Unfall, wie er nur in wenigen Städten passieren kann. Als im Dezember 2014 ein Schiff die Süderelbbrücke über die A1 im Südwesten der Hansestadt rammte, waren die Schäden nach einer Untersuchung durch Experten zuerst größer als gedacht. Die zuständigen Behörden schlossen weitreichende Sperrung für die Reparatur der Brücke zwischenzeitlich nicht aus - jetzt allerdings kommt für alle Autofahrer eine mehr als erfreuliche Nachricht: Die Brücke kann repariert werden und der Verkehr fast ohne Unterbrechung weiter fließen.

Reparaturen bis in den Sommer

Die Reparaturarbeiten an der Süderelbbrücke werden voraussichtlich bis August dauern. Die Autofahrer auf der A1 würden von den Bauarbeiten aber nur wenig merken, teilte die Verkehrsbehörde am Freitag (20.02) mit. Dank eines innovativen Instandsetzungskonzepts sollen fast immer drei Spuren in jede Fahrtrichtung zur Verfügung stehen. Die Reparatur laufe von einer Hubinsel im Fluss unter der Brücke aus. Nur für die Schweißarbeiten müsse die Fahrbahn in Richtung Süden in zehn bis 15 Nächten gesperrt werden. Denn dann müsse die Brücke schwingungsfrei sein. "Wir betreten da in vielerlei Hinsicht Neuland. Das ist stahlbautechnisch eine ganz besondere Herausforderung", so Ingenieur Uwe Heimböckel gegenüber dem "NDR".

2 Millionen Euro teurer Crash

Die Bauarbeiten kosten nach Angaben einer Behördensprecherin 1,5 bis 2 Millionen Euro und beginnen am kommenden Montag (23.02). Zum Aufbau der Hubinsel wird von Sonntag 17.00 Uhr bis Montagmorgen 5.00 Uhr eine der drei Fahrspuren in Richtung Süden gesperrt. Die Fahrrinne für Schiffe ist bereits unter die südliche Brückenöffnung verlegt worden. Bis Ende des Monats soll die Süderelbe im Bereich der Brücke noch auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht werden. Das Geld für die Arbeiten will sich die Stadt laut "NDR" übrigens von dem Binnenschiffer wiederholen, der die Brücke gerammt hatte. 

Beschädigte Elemente müssen ersetzt werden

Bei dem Unfall verformte sich nach früheren Angaben der Behörde der westliche Hauptträger der Brücke. Zudem seien Querträger, vertikale Versteifungen und Schweißnähte gerissen. Jetzt müssen die beschädigten Elemente ersetzt und der Hauptträger verstärkt werden. Der damals 75 Jahre alte Kapitän des Lastkahnverbands war nach dem Unfall einfach weitergefahren. Erst drei Stunden später informierte er laut Polizei von einer Werft in Geesthacht aus die Behörden. Wegen der Schadensaufnahme an der Brücke kam es im Verkehr auf der A1 bis Mitte Januar immer wieder zu Behinderungen.

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(dpa/san)

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