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Radio Hamburg

Das hat sich nach fast einem Jahr getan

Unser P+R Check

Hamburg, 01.06.2015
P+R, Park and Ride, Parkplatz, Pendler, Parken, Pendeln

Unser Park and Ride Check.

Seit rund einem Jahr werden für die Park-and-Ride-Anlagen in unserer Stadt nach und nach Gebühren eingeführt. Aber was hat sich getan?

Gescheitert, zu teuer oder Beschwerden über vollgeparkte Nebenstraßen. Seit rund einem Jahr sorgt die Einführung von Gebühren für Park and Ride (P+R) Anlagen in Hamburg für Unmut. Insbesondere Pendler ärgern sich über die zusätzlichen Kosten. 200 Euro kostet die Jahreskarte. Aber ist dieser Unmut berechtigt, werden wirklich Nebenstraßen vollgeparkt und bereichert sich die Stadt an den Kosten? Unsere Reporterin Kristina Larek hat nachgefragt und recherchiert.

Der P+R Check

Heino Vahldieck, Geschäftsführer der Park-and-Ride-Betriebsgesellschaft, zieht im Großen und Ganzen eine positive Bilanz: "Als gescheitert wird das von denjenigen bezeichnet, die sich nur vordergründig damit beschäftigt haben. Die Entgeldeinführung dient ja nicht dem Zweck, besonders viel Geld einzunehmen, sondern sie dient dem zweck die P+R Anlagen, die zuvor völlig überfüllt waren für die P+R Nutzer wieder zugänglich zu machen. Daher ist für uns insofern ein Erfolg zu verzeichnen ist, dass wir jedem, der Interesse hat einen Parkplatz anbieten, sogar garantieren können."

Und wirtschaftlich scheint das Projekt auch zu sein. Vahldieck weiter: "Das Defizit, was wir noch 2013 hatten in Höhe von 600.000 Euro, konnten wir 2014 halbieren. Und in diesem Jahr erwarten wir sowas wie eine schwarze Null."

Übrigens: Unserer Reporterin gegenüber haben sich einige P+R-Nutzer einen Rabatt für HVV-Zeitkarten-Besitzer gewünscht. Den gibt es bereits, so Vahldieck: "Wir bieten die Jahreskarte an, zum Preis von 200 Euro an - also ca. 50 Cent pro Tag. Und die darf nur von denjenigen erworben werden, die Inhaber einer HVV-Abo-Karte sind."

 

Kein Ticket - Was kostet das?

Die Park-and-Ride-Betriebsgesellschaft hat eigens Personal, das kontrolliert, ob ein gültiges Ticket gut sichtbar im Auto liegt. Ist das nicht der Fall, gibt's erstmal eine schriftliche Ermahnung. Bei erneutem vergehen werden dann 30 Euro Strafe fällig.

Anwohner-Ärger

Wer die neu eingeführten Gebühren in den Park-and-Ride-Häusern nicht zahlen will, weicht manchmal auf die umliegenden Straßen aus. Zum Ärger der Anwohner, die dann selbst keinen Platz finden oder deren Einfahrten zugeparkt werden.
Unsere Reporterin Kristina Larek ist rund um das P+R-Haus an der Elbgaustraße unterwegs gewesen. Dort muss für P+R seit zwei Monaten bezahlt werden. Ihr ist nicht vermehrt aufgefallen, dass Einfahrten oder Nebenstraßen vollgeparkt waren. 

Diesen Eindruck bestätigt auch die Mirko Streiber von der Hamburger Polizei: "Wir haben die Lage genau betrachtet und machen das weiterhin. Es ist wohl so, dass der eine oder andere ausweicht. Wir haben vereinzelt mal eine Beschwerde, die überprüft wird. Aber es ist nicht so, dass wir eine außergewöhnliche Beschwerdelage haben, die es dort erfordert, besondere Maßnahmen zu ergreifen."

 

Diskutiert mit, welche P+R Erfahrungen habt Ihr gemacht, haltet Ihr die Entgeldeinführung bisher für sinnvoll?

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