Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

HVV

E-Ticket, Fahrrad, Bußgeld - Altes und Neues beim HVV

Hamburg, 21.05.2015
RHH - Expired Image

Neuer Fahrgastrekord beim HVV! Busse, Bahnen und Fähren in und um Hamburg haben im vergangenen Jahr 738,3 Millionen Fahrgäste transportiert. Das sind 1,3 Prozent mehr als noch 2013.

Auf HVV-Kunden kommen auch im kommenden Jahr wieder höhere Fahrpreise zu - trotz Rekord-Fahrgastzahlen und niedriger Dieselpreise.

HVV auf Rekordkurs: Die Zahl der Fahrgäste im Hamburger Verkehrsverbund (HVV) ist im vergangenen Jahr um 9,7 Millionen beziehungsweise 1,3 Prozent gestiegen. Das war nach Angaben des HVV eine neue Bestmarke. Insgesamt 738,3 Millionen Fahrgäste nutzten 2014 das Angebot des Hamburger Verkehrsverbunds, wie die Geschäftsführer Lutz Aigner und Dietrich Hartmann mitteilten. Für 2015 rechnet der HVV mit einem weiteren Fahrgastzuwachs um 1,0 Prozent. Die Fahrgeldeinnahmen erhöhten sich 2014 um 4,1 Prozent auf 755,7 Millionen Euro. Davon kamen 19,8 Millionen Euro an Mehreinnahmen aus der letzten Tarifanhebung vom 1. Januar 2014.

Insbesondere die elektronischen Vertriebswege für HVV-Fahrkarten werden demnach immer beliebter. Mehr als 893.000 Fahrgäste luden in den ersten vier Monaten des Jahres 2015 die Fahrkarte per HVV-App aufs Handy. Das sind mehr als im gesamten Jahr 2013.  Für 2015 plant der HVV eine dichtere Taktung und mehr Nachtverkehr bei der U-Bahn, verlängerte und zusätzliche Fahrten bei S- und Regionalbahnen und größere Busse auf vielen Linien.

Steigende Preise

Eine weitere Neuerung: Das Schwarzfahren wird ab dem 1. August 60 Euro statt wie bisher 40 Euro kosten. Dem HVV entstehen laut eigener Angaben jährlich 20 Millionen Euro Verlust durch Schwarzfahrer. Des Weiteren kommen auf HVV-Kunden auch im kommenden Jahr wieder höhere Fahrpreise zu - trotz Rekord-Fahrgastzahlen und niedriger Dieselpreise. Wie hoch der Anstieg diesmal sein wird, weiß HVV-Chef Lutz Aigner aber noch nicht. Der Normalpreis im Geroßbereich liegt derzeit bei 3 Euro 10 pro Fahrt. Dafür kann zum Beispiel die 50 Kilometer lange Strecke von Norderstedt nach Klecken in Niedersachsen zurückgelegt werden. Der selbe Preis wird aber auch für die nur sechsminütige Fahrt von Pinneberg nach Tornesch fällig. Trotz dieser und anderer Ungereimtheiten plant der HVV zur Zeit keine Reform des Tarifsystems.

Fahrrad-Verbot

Der HVV bleibt weiter bei seiner Regelung, dass Fahrräder montags bis freitags zwischen sechs und neun Uhr sowie zwischen 16 und 18 Uhr nicht in den Schnellbahnen mitgenommen werden dürfen. Das liegt laut HVV an zu diesen Zeiten sehr vollen Zügen, aber auch an Sicherheitsbedenken.

Pendler können sich alternativ an den zahlreichen StadtRad-Stationen in der Nähe der Haltestellen kostenlos ein Leihrad zur Arbeit nehmen. (dpa/apr)