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Radio Hamburg

Sommerferien-Verkehr

ADAC prophezeit Horror-Stau-Wochenende

Hamburg, 29.07.2016
Hamburg Stau

Nerven bewahren, mehr Zeit einplanen und auf den Urlaub freuen - am Wochenende wird es auf Deutschlands Straßen eng!

Von Freitag (29.07) bis Sonntag (31.07) wird es ungemütlich auf den Straßen in und um Hamburg und in Richtung der Feriengebiete an der Nord- und Ostsee und in den Süden.

Wer am Wochenende sein Auto nicht unbedingt von A nach B bewegen muss, sollt das lieber tunlichst vermeiden, denn es wird eng auf Deutschlands Straßen und Autobahnen. Der ADAC erwartet mit dem Start der Sommerferien in den beiden bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg sogar das staureichste Wochenende des ganzen Jahres.

ADAC appelliert an Autofahrer

Christian Hieff vom Hamburger ADAC rät den Autofahrer: "Wer kann sollte nicht am Wochenende fahren." Wer jedoch flexibel ist, sollte das auch nutzen und die Stoßzeiten vermeiden und bereits am Donnerstag (28.07) oder erst am Montag (01.08) in die Ferien starten. All denjenigen, die glauben die Staus durch früheres oder späteres Losfahren umgehen zu können, macht Hieff jedoch wenig Hoffnung: "Es gibt kaum Möglichkeiten dem Stau zu entkommen. Stau gibt es auf allen Fernstraßen."

XXL-Staus in ganz Deutschland

Während Hamburg die zweite Ferienwoche beginnt, die Ferien in Bremen und Niedersachsen und den nordeuropäischen Ländern schon wieder enden, starten viele Südländer erst jetzt in den Urlaub, weshalb der ADAC am Wochenende eine gigantische Blechlawine aus dem Süden an die Küsten und die skandinavischen Länder erwartet. Wir Hamburger, Niedersachsen und Schleswig-Holsteiner haben gegenüber den Süddeutschen jedoch einen klaren Standortvorteil, den wir laut Hieff unbedingt nutzen sollten. Wer am Wochenende entsprechend früh an die Küsten oder nach Skandinavien losfährt, kann den schlimmsten Reiseverkehr aus dem Süden entgehen. Es lohnt sich also etwas früher aus den Federn zu kriechen, um lange Staus und Stress zu vermeiden.

Diese Autobahnen sind besonders betroffen

In der Zeit von Freitagnachmittag (29.07) bis Sonntaggabend (30.07) rechnet der ADAC auf beinahe allen Fernstrecken in Deutschland mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen.

Diese Strecken sind laut dem Automobilclub besonders betroffen:

  • Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
  • A 1 Köln - Dortmund - Bremen - Hamburg - Puttgarden 
  • A 2 Dortmund - Hannover - Berlin
  • A 3 Köln - Frankfurt – Nürnberg - Passau
  • A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
  • A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel 
  • A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg 
  • A 7 Hamburg - Flensburg
  • A 7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
  • A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
  • A 9 Berlin - Nürnberg - München 
  • A 10 Berliner Ring
  • A 24 Berlin - Dreieck Wittstock/Dosse 
  • A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen
  • A 81 Stuttgart - Singen
  • A 93 Inntaldreieck - Kufstein
  • A 95 /B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A 96 München - Lindau 
  • A 99 Umfahrung München

Zusätzliche Nerven brauchen Autofahrer auf folgenden Baustellenstrecken:

  • A 1 Köln - Dortmund und Osnabrück - Bremen
  • A 2 Oberhausen - Dortmund - Hannover und Braunschweig - Magdeburg - Berliner Ring
  • A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln - Oberhausen
  • 4 4 Dresden - Görlitz
  • A 5 Karlsruhe - Heidelberg 
  • A 6 Kaiserslautern - Mannheim und Heilbronn - Nürnberg
  • A 7 Ulm - Würzburg und Hamburg - Flensburg
  • A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
  • A 9 München - Nürnberg - Halle/Leipzig - Berlin
  • A 10 Südlicher Berliner Ring
  • A 12 Frankfurt (Oder) - Berliner Ring
  • A 13 Dresden - Schönefelder Kreuz 
  • A 14 Magdeburg - Halle 
  • A 24 Hamburg - Schwerin
  • A 29 Wilhelmshaven - Oldenburg
  • A 31 Bottrop - Gronau  und Meppen - Leer
  • A 39 Lüneburg - Hamburg
  • A 45 Hagen - Gießen
  • A 96 Lindau - München

Eine individuelle und detaillierte Stauprognose mit Angaben zur genauen Tages- und Uhrzeit entlang der Route findet Ihr unter  http://maps.adac.de.

Staustrecken im Ausland

Der Reiseverkehr endet natürlich nicht an den deutschen Grenzen. Da gerade ganz Europa in die Ferien möchte oder zurückfährt, staut es sich auch in Deutschlands Nachbarländern am Wochenende gewaltig. Diese Strecken sind im Ausland besonders betroffen:

  • Österreich: A 1 West-, A 10 Tauern-, A 12 Inntal-, A 13 Brenner- , A 14 Rheintal- und A 11 Karawankenautobahn, B 179 Fernpass-Route 
  • Schweiz: A 2 Luzern - Chiasso vor dem Gotthardtunnel, A 1 St. Gallen - Zürich - Bern, A 13 San Bernardino-Route
  • Italien: A 22 Brennerautobahn, A 23 Villach - Udine, A 4 Verona - Venedig - Triest - Grenzübergang Dragonja (HR) sowie alle Fernstraßen in Küstennähe
  • Slowenien: A 2 Karawankentunnel – Ljubljana - Zagreb,  A 1 Ljubljana - Koper, die Strecke Spielfeld (Grenzübergang von der österreichischen Pyhrnautobahn) - Maribor - Ptuj nach Macelj an der kroatischen Grenze  
  • Kroatien: A 1 Zagreb - Zadar - Split vor den Mautstellen, die Verbindungen Triest - Pula und Triest - Rijeka sowie die Küstenstraßen und die Straßen in der Region des Nationalparks Plitvicer Seen
  • Frankreich: Route über die A 36 / A 39 / A 7 Mühlhausen - Dole - Lyon - Orange, die A 9 Orange - Nimes - Montpellier - spanische Grenze und die A 8 an der Côte d`Azur von Monaco nach Aix-en-Provence sowie die A 6 Dijon - Lyon

Für Informationen über Staustrecken im Ausland hat der ADAC ein Infotelefon eingerichtet. Dieses erreicht Ihr unter +49 89 7676 1444

XXL-Warteschlangen an Grenzübergängen

Im Zuge der europäischen Flüchtlingskrise und erhöhter Terrorgefahr haben viele EU-Staaten ihre Grenzkontrollen massiv verschärft. Für Reisende bedeutet dies leider, dass mit teils erheblichen Zeitverzögerungen durch Grenzkontrollen und Wartezeiten an Grenzübergängen gerechnet werden muss. Länger brauchen Urlauber an den Grenzen nach Frankreich, Belgien, Luxemburg, Schweiz, Spanien, Ungarn, Slowenien, Slowakei, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Griechenland und in die Türkei. Aber auch an den Übergängen nach Österreich erwarten die Autofahrer Kontrollen. Am stärksten gefährdet sind die drei Autobahnübergänge Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim). Eine gute Nachricht gibt es allerdings: Am Brenner und den anderen Übergängen zwischen Italien und Österreich müssen Autofahrer vorerst keine Kontrollen befürchten. 

Grenzkontrollen Deutschland - Österreich Sommer 2016

Bei all dem Stau und Zeitverlust - Nerven bewahren, am Ende der Blechlawine wartet der wohlverdiente Urlaub.

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