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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Sonne, Wolken, Nebel und Bodenfrost

Hamburg, 06.11.2014
Binnenalster, Abend

Das Jahr 2014 wird womöglich das wärmste Jahr in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnung.

Am zweiten Novemberwochenende erwartet Hamburg ein Wechsel aus Sonne und Wolken. Am Sonntag (9.11) kann es Bodenfrost geben.

Das Jahr 2014 ist auf einem guten Weg, zumindest in Deutschland das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung zu werden. Mit Ausnahme des Augusts waren in diesem Jahr deutschlandweit alle Monate wärmer als das langjährige Mittel (1961-1990). Eine Temperaturabweichung der Jahresbilanz 2014 nach oben gilt demnach als sicher. 

2014: Temperaturabweichung von 2,08 Grad nach oben

Das bisher wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war das Jahr 2000 mit einer Durchschnittstemperatur von 9,87 Grad Celsius und einer positiven Abweichung von 1,66 Grad. Schaut man sich das Jahr 2014 bis einschließlich Oktober an, so ergibt sich eine Abweichung von 2,08 Grad nach oben. In Deutschland liegen wir also tatsächlich auf Rekordkurs. Sollten also die Monate November und Dezember normal ausfallen, würde dieses Jahr zum wärmsten bisher hierzulande gemessenen werden.

2014 wärmstes Jahr seit Wetteraufzeichnung?

Nun ist Deutschland nur ein kleiner Fleck auf der Weltkarte, doch auch global gesehen wird es wohl eines der wärmsten Jahre, die je registriert wurden. Hier ist das Jahr 2010 der aktuelle Rekordhalter. Doch auch die damalige Abweichung von +0,66 Grad gegenüber dem Mittel kann noch übertroffen werden. Während ein einziges warmes Jahr noch nicht zwingend ein Indiz für den Klimawandel darstellt, so ist es schon sehr bemerkenswert, dass die weltweit 10 wärmsten Jahre in den letzten 16 Jahren gemessen wurden, 9 davon sogar in den letzten 12 Jahren!

Hamburg: Sonne und Wolken bei 11 Grad

Die Chancen dafür stehen sehr hoch, zumal auch der Trend für die nächsten 10 bis 14 Tage im Mittel eher zu warm ausfällt. Hamburg erwartet am Freitag (7.11) und Samstag (8.11) ein Wechsel aus Sonne und Wolken. Auch einzelne Schauer sind möglich, allerdings bei einer Höchsttemperaturen von 11 Grad am Freitag und 12 Grad am Samstag. 

Nebel und Bodenfrost

Am Sonntag (9.11) ist es morgens neblig und der erste Bodenfrost in diesem Herbst ist möglich. Die Sonne zeigt sich im Laufe des Tages jedoch für bis zu vier Stunden, die Höchsttemperatur liegt bei 12 Grad. 

Warum ist Bodenfrost zu dieser Jahres besonders gefährlich?

Die Temperaturen liegen sowohl am Tage, als auch nachts noch weit oberhalb des Gefrierpunktes, Schal und Mütze sind noch im Schrank verstaut, die Frostwarnung im Auto wurde schon seit über einem halben Jahr nicht mehr gesehen und die Winterreifen warten womöglich noch auf ihren Einsatz. Eine typische Zeit im Herbst, irgendwo zwischen Spätsommer und Winter, in der die Frostgefahr noch sehr weit weg zu sein scheint. 

Bodenfrost bei über 0 Grad möglich

Dabei bedarf es derzeit nur einer klaren und windstillen Nacht, in der das Thermometer in den Morgenstunden auf beispielsweise 4 Grad absackt. Während die Lufttemperatur stets in zwei Metern Höhe gemessen und angegeben wird, kann am Boden bereits Frost auftreten. Auf Brücken ist die Gefahr des Bodenfrostes besonders groß. Gerade zu dieser Jahreszeit werden Autofahrer immer wieder durch vermeintlich plötzlichen Frost und Glätte überrascht.

Winterreifen aufziehen

Die Unfallgefahr ist demnach umso höher, je weniger damit gerechnet wird. Spätestens jetzt sollte man also mit Winterreifen unterwegs sein. Auch in der kommenden Nacht besteht verbreitet Bodenfrostgefahr - in den Tälern der Mittelgebirge und am Alpenrand tritt bereits Luftfrost auf.

Mehr Infos zum aktuellen Wetter findet Ihr auf unserer Wetterseite.

( wetterspiegel.de/mgä)

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