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Radio Hamburg

Wetterumschwung zum Wochenende

Wie viel bleibt vom Sommer noch übrig?

Hamburg, 13.08.2015
Blitz, Donner, Unwetter, Sturm

Das Wochenende fällt überwiegend ungemütlich aus.

Pünktlich zum Wochenende wird es im Norden deutlich kühler und auch nasser. Am Freitag drohen sogar schwere Unwetter mit Hagel.

Mehrere Tiefdruckgebiete, die den Norden von Südwesten her erreichen, führen am Freitag (14.08.) noch mal sehr heiße und feuchte Luftmassen in weite Teile Deutschlands. Abseits der direkten Küstenregionen und des äußersten Südwestens steigen die Werte auf über 30 Grad an. Die Tiefs haben auf ihrer Rückseite jedoch deutlich kältere Luftmassen im Gepäck, die uns im Laufe des Freitags von Südwesten her erreichen.

An der Grenze zwischen den heißen und deutlich kühleren Luftmassen kommt es zu kräftigen Gewittern, die mit Unwettern einhergehen können. Es muss mit Hagelschlag, Starkregen und Sturmböen gerechnet werden. Nur die Osthälfte Deutschlands bleibt am Freitag und der folgenden Nacht wohl noch von kräftigen Gewittern verschont.

Schluss mit Schwitzen

Am kommenden Wochenende ist dann erst einmal verbreitet Schluss mit der Hitze. Dabei sind am Samstag (15.08.) im Osten Deutschlands noch Werte um oder gar über 30 Grad möglich, im Westen und Süden des Landes liegen die Werte dagegen mit 18 bis 22 Grad deutlich darunter. Vor allem am Alpenrand gibt es verbreitet Höchstwerte von unter 20 Grad.

Am Sonntag sind dann die 30-er gänzlich von der Wetterkarte verschwunden. In Vorpommern sowie im Osten Brandenburgs können immerhin noch über 25 Grad erreicht werden. Das ist verbreitet ein deutlicher Temperatursturz: Am Samstag und Sonntag liegen die Höchsttemperaturen teils unter den Tiefstwerten dieser Tage. Zur neuen Woche kehrt dann wieder eine etwas mildere Luftmasse zurück nach Deutschland, die jedoch auch viele Wolken und wohl vor allem in der Nord- und Osthälfte auch kräftige Niederschläge im Gepäck hat. Im weiteren Verlauf der Woche wird es dann voraussichtlich stetig etwas wärmer und auch freundlicher.

Die große Trockenheit – Was sollte beachtet werden

Nur rund die Hälfte des zu erwartenden Niederschlags ist im bisherigen Sommer in großen Teilen der Südhälfte Deutschlands gefallen. Die Trockenheit trifft nun nicht mehr nur die Natur oder Landwirte: Ein Wasserversorger aus der Region Forchheim in Franken hat per Anordnung verfügt, dass die Bürger mit dem Trinkwasser keine Autos mehr waschen oder den Garten sprengen dürfen. Wer sich nicht daran hält, muss sogar mit rechtlichen Schritten rechnen. Zu Problemen kommt es vor allem bei kleineren Anbietern mit nur einem Brunnen.

Doch auch ohne offizielle Anordnung ist das Sparen von Wasser in trockenen Gebieten wünschenswert, um gar nicht erst in eine prekäre Lage zu kommen. Bis zum Wochenende herrscht in weiten Teilen Deutschlands weiterhin eine große Waldbrandgefahr. Selbst eine achtlos weggeschmissene Glasscherbe kann schon Brände von Grasland und Wäldern verursachen. Mit offenem Feuer sollte man im Wald momentan erst recht nicht hantieren.

Die kräftigen Niederschläge am Montag haben die Pegel am Rhein etwas ansteigen lassen, vor allem die Elbe und die Oder – in Frankfurt lag der Messwert am gestrigen Mittwoch mit 91 Zentimeter Wasserhöhe nur noch 15 Zentimeter über dem Rekord von 2003 – führen verbreitet jedoch weiterhin extremes Niedrigwasser. Kräftige Gewitter am Mittwoch (12.08.) flussaufwärts in Tschechien und verbreitete Niederschläge am Wochenende könnten die Lage an der Elbe zur neuen Woche hin jedoch vorerst entspannen. (iwk)

Hier findet Ihr das aktuelle Hamburg-Wetter.

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