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Radio Hamburg

Orkantief "Felix"

Windgeschwindigkeiten bis zu 100 km/h

Hamburg, 11.01.2015
Sturm in Hamburg, 2015

Ständig kippten während der Orkantiefs "Elon" und "Felix" Bäume um. 

Nach Orkantief "Elon" tobte am Samstag "Felix" über Hamburg und brachte eine Sturmflut mit sich. Der Bahnverkehr stand für einige Stunden still. 

Bäume krachen auf Gleise und Straßen, Ziegeln fliegen von Dächern - nur ein Tag nach Orkantief "Elon" ist eine weitere Unwetterfront über Norddeutschland hinweggefegt. Sturmtief "Felix" löste am Sonnabend bei den Feuerwehren in Hamburg und Schleswig-Holstein Hunderte Einsätze aus. Größere Schäden wurden aber nicht gemeldet. Am Abend flaute der Wind ab, das Einsatzgeschehen beruhigte sich.

Fernverkehr stillgelegt

Starke Beeinträchtigungen gab es im Bahnverkehr. Der Fernverkehr von und nach Hamburg kam am Nachmittag für mehrere Stunden zum Erliegen. "Hamburg ist derzeit vom Fernverkehr weitgehend
abgeschnitten", sagte eine Bahnsprecherin am Nachmittag. Sturmböen hätten Bäume umstürzen lassen, die dann auf die Gleise gefalle seien. Am Abend kam der Zugverkehr dann wieder schrittweise in Gang. Mit Verspätungen musste aber weiter gerechnet werden, einen regulären Fahrplan gab es noch nicht wieder.

Chaos am Hauptbahnhof

Im Hamburger Hauptbahnhof bildeten sich am Nachmittag riesige Schlangen von gestrandeten Reisenden vor den Schaltern. Einige stiegen auf Fernbusse oder auf Sammeltaxis um. Andere wollten in der Hansestadt übernachten. Die Bahn erwog zeitweilig den Einsatz von Hotelzügen, weil unklar war, ob die Züge noch am Abend wieder fahren können. Auch Regionalzüge fuhren zum Teil nicht, der Sylt-Shuttle stellte seinen Betrieb ein.

Entgleister Zug

In Hamburg-Fuhlsbüttel fuhr am Nachmittag eine U-Bahn gegen einen umgestürzten Baum und entgleiste. Verletzt wurde dabei nach Angaben der Feuerwehr niemand. Die Passagiere des betroffenen Zuges wurden von der Feuerwehr und Hochbahnmitarbeitern zum nahegelegenen U-Bahnhof Fuhlsbüttel-Nord geführt. Die Hochbahn richtete einen Busersatzverkehr ein. Auch wegen der Witterungsbedingungen fahren die U-Bahnen derzeit oberirdisch mit einer maximalen Geschwindigkeit von 40 km/h. Dadurch kommt es auf allen U-Bahn-Linien zu Verspätungen. Noch am Freitagabend (09.01) stürzte ein Baum kurz vor der Haltestelle Freidrichsberg auf eine fahrende S-Bahn.

Insgesamt rückten die Feuerwehren im Norden erneut zu Hunderten Einsätzen aus. "Allein zwischen 14.00 und 15.00 Uhr hatten wir mehr als 130 Einsätze", berichtete Feuerwehrsprecher Hendrik Freese in Hamburg. Bis zum frühen Abend waren es dann etwas mehr als 400.

Windgeschwindigkeiten bis 130 km/h

Nachdem "Elon" am Freitag mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von mehr als 130 Kilometern pro Stunde über den Norden hinweggezogen war, lagen die Top-Geschwindigkeiten am Samstag bei knapp über 100 Kilometern pro Stunde. So wurden auf Sylt in Böen 105 km/h, in Büsum 101 und in Hamburg 97 km/h vom Deutschen Wetterdienst erfasst.

Schwere Schäden durch "Elon"

"Elon" hatte am Freitag Norddeutschland schwere Schäden angerichtet. Bäume stürzten um, Bahnverbindungen wurden zeitweise gesperrt und der Hamburger Fischmarkt stand unter Wasser. In Schleswig-Holstein und Hamburg mussten Polizei und Rettungskräfte am Freitag zu Hunderten Einsätzen ausrücken. Die schlimmsten Folgen hatte der Sturm auf einem Schulhof in Hamburg-Bahrenfeld. Dort wurden zwei Schülerinnen durch einen umgestürzten Baum schwer verletzt.

(dpa/asc)

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