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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Wird es jetzt noch "richtig" Winter?

Hamburg, 22.01.2015
Winter, Kalt, Handschuhe, Schnee, Wetter

Der Winter 2014/15 war bislang recht mild und schneearm - eine Wende ist nicht in Sicht.

Der Winter dauert nur noch gut fünf Wochen und bislang gab es kaum Frost oder Schnee. Wird es noch mal richtig winterlich oder steht der Frühling vor der Tür?

Noch ist der Winter nicht verloren. Auch wenn dieser bisher durch milde Temperaturen sowie große Regenmengen auffiel. Schnee, Eis und strenge Fröste hielten sich eher zurück. So ist der Januar im Deutschlandmittel bisher 3,6 Grad zu mild. Auch wenn es in dieser Woche kühler geworden ist, liegen die aktuellen Temperaturen dicht an den klimatologischen Mittelwerten und sind keineswegs zu kalt. Und doch ist ein "richtiger" Winter noch möglich: Bereits in der jüngeren Vergangenheit gibt es ein eindrucksvolles Beispiel: Im Winter 2011/12 folgte auf einen um etwa drei Grad zu milden Januar ein um drei Grad zu kalter Februar. Eine kräftige Ostwetterlage sorgte damals für eisige Luft aus Sibirien. Da aber in diesem Jahr über Osteuropa die großen Schneeflächen fehlen und damit auch die Kälteproduktion nicht recht angesprungen ist, sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall in sibirische Kälte. Wahrscheinlicher sind jedoch in diesem Jahr: schwere Stürme sowie nasskalte Schneefälle.

Warum vereisen Autos unter Carports viel seltener?

Während der Schutz vor Niederschlag bei einem Unterstand offensichtlich ist, scheint der Schutz vor Reif weniger leicht verständlich. Und doch muss das Auto unter dem Carport viel seltener enteist werden, als das Fahrzeug wenige Meter weiter unter freiem Himmel und das, obwohl die Umgebungstemperatur fast gleich ist. Der Grund liegt in der Abkühlung des Fahrzeuges selbst. Unter freiem Himmel wird das Auto ein paar Grad kühler. Sein Wärme kann ungehindert abstrahlen, während unter dem Carport das Dach wie eine geschlossene Wolkendecke diese Abstrahlung verhindert. Auf diese Weise sparen Carport-Parker morgens ein wenig Zeit, hingegen die Klarhimmel-Parker morgens schon etwas sportliches getan haben, wenn die Fahrt beginnt. Es hat also alles seine Vor- und Nachteile.

Extreme Niederschläge und Sturm am Mittelmeer – Welche Regionen werden besonders betroffen sein?

Tief "Iustus" über Süditalien sorgt von Donnerstag (22.01.) bis Sonntag (25.01.) im Mittelmeer für stürmisches und sehr regenreiches Wetter. Zwischen Donnerstag-Mittag und Sonntag-Mittag sind innerhalb dieses Zeitraumes auf dem Festland Süd- und Mittelitaliens, über Sizilien, der Westküste Griechenlands und den umliegenden Seegebieten verbreitet Niederschlagsmengen zwischen 50 und 100 Liter pro Quadratmeter binnen 36 Stunden zu erwarten. Mit Überschwemmungen und Erdrutschen muss gerechnet werden. An der französischen Mittelmeerküste weht ein starker Mistral mit schweren Sturmböen bis 100km/h, der sich in Folge eines Randtiefs am Sonntag in Böen zur Orkanstärke entwickelt. Folgende Seegebiete des Mittelmeeres erwarten verbreitet Sturmböen von Donnerstag bis Samstag: Ionischen Meer, südliche Adria und Tyrrhenisches Meer. Diese Wetterlage stellt eine besondere und zusätzliche Gefahr für Flüchtlinge dar, die oft ohne Kenntnis der Wetterlage und in wenig hochseetauglichen Booten in diesen Seegebieten unterwegs sind. (iwk/apr)
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