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Radio Hamburg

Wetterphänomen am Himmel

Wie entstehen leuchtende Nachtwolken?

Hamburg, 09.07.2015
RHH - Expired Image

Momentan könnt Ihr sie am Himmel bestaunen - leuchtende Nachtwolken. Aber wie entstehen sie?

Am häufigsten lassen sich die leuchtenden Nachtwolken bei uns in Mitteleuropa zwischen Anfang Juni und Ende Juli in der Dämmerung beobachten. Also kurz vor und nach der Sommersonnenwende.

Die Sonne bringt die Wolken zum Leuchten

Letztmalig war das Himmelsspektakel am vergangenen Dienstag (07.07.) in einigen Teilen Deutschlands zu betrachten. Vom Prinzip her sind es ganz normale Wolken, die von der unter- bzw. aufgehenden Sonne angestrahlt werden: Wassertröpfchen oder Eiskristalle Haften sich an kleine Staubpartikel und bilden somit nach und nach eine Wolke. Im Detail gibt es dann doch einen großen Unterschied: die Entstehungshöhe. Während sich die Wolken, die wir fast tagtäglich am Himmel sehen, nur bis zu einer Höhe von 13 Kilometern entwickeln können, befinden sich die leuchtenden Nachtwolken in einer Höhe von 80 bis 85 Kilometern in der Mesopause.

Daher werden sie auch noch von der Sonne angestrahlt, wenn es auf der Erdoberfläche schon oder noch dunkel ist – sie scheinen zu leuchten. Eigentlich gibt es in dieser Höhe keine Staubpartikel für die Wolkenbildung, daher gibt es zwei Entstehungstheorien: Die erste besagt, dass bei einem Vulkanausbruch die Aschepartikel bis in diese Höhen gepustet und durch den Wind global verteilt werden. Die zweite Theorie geht davon aus, dass beim Verglühen von Meteoren Kristallisationskerne für die Wolkenbildung zurückbleiben könnten. Da zwar die ersten leuchtenden Nachtwolken zwei Jahre nach dem Ausbruch des Vulkans Krakatau beobachtet wurden, aber auch in den folgenden Jahren - ohne Vulkanausbruch - immer wieder leuchtende Nachtwolken zu sehen waren, gelten Meteore heutzutage als Quelle des Himmelsspektakels. Eine genaue Vorhersage des Auftretens ist noch nicht möglich.Mehr zum Thema Wetter

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