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Radio Hamburg

Brrr, Schafskälte hat uns im Griff!

Wann kommt der Sommer wieder nach Hamburg?

Hamburg, 18.06.2015

Der Sommer lässt noch auf sich warten, erstmal bestimmt die Schafskälte das Wetter.

Entweder es ist uns zu heiß oder zu kalt und momentan bibbern wir ordentlich. Wann wird es wieder Sommer?

Der Zick-Zack-Sommer geht uns doch allen momentan auf den Geist. Mal fast 30 Grad, dann wieder kühle 12 und Regen. Meine Gefühle schwanken zwischen Tropenurlaub und Herbststimmung. Aber das ist ganz normal, sagen unsere Wetter-Experten vom Institut für Wetter- und Klimakommunikation in Hamburg. 

Warm- und Kaltluft werden durch Hoch- und Tiefdruckgebiete miteinander verwirbelt. Dabei erreichen uns in unseren Breiten immer wieder wärmere Luftmassen aus dem Süden und kältere aus dem Norden Europas. Bei bestimmten Wetterlagen – wie in den vergangenen Wochen – ziehen Tiefdruckgebiete direkt über uns hinweg. Auf die warme Vorderseite folgt Kaltluft auf der Rückseite. Im Übergang entstehen Regen und Gewitter. Und während der Süden am Fuße eines Warmluftberges oft mehrere warme oder heiße Tage in Folge genießen kann, fällt diese Phase im Norden meist deutlich kürzer aus. 

Aber wann wird es endlich wärmer?

Wir brauchen auf alle Fälle Geduld, denn momentan hat uns die sogenannte Schafskälte im Griff. Auch in diesem Jahr hat sich nach mehreren kurzen heißen Phasen nun eine etwas längere kühlere Witterungsphase eingestellt. Am Alpenrand kam es in diesem Übergang zu intensiven Regenfällen und sogar Schlammlawinen. Die Schafskälte tritt zwar nicht in jedem Jahr auf, hat jedoch je nach Region zwischen dem 4. und 20. Juni eine Eintreffwahrscheinlichkeit von bis zu 80%. Damit zählt sie neben dem Siebenschläfer und dem Weihnachtstauwetter zu den verlässlichsten Wetterregeln. Den Namen hat sie übrigens von frierenden Schafen, die zu dieser Jahreszeit häufig schon geschoren wurden.

Noch eine Woche Geduld

Während sich der Süden bisher nicht wirklich über zu tiefe Temperaturen beschweren kann, ist die Sehnsucht nach Sommerwetter im Norden wesentlich größer. Berechtigterweise. Denn auch wenn es dort ohnehin weniger Sommertage gibt, so war die erste Junihälfte bisher auch im Langzeitvergleich zu kalt. Dies spiegelt sich auch in den kommenden Tagen wieder. Im Südwesten steigen die Temperaturen immerhin am Sonntag (21.06.) mal auf Werte bis 24 Grad, am Montag sind ähnliche Temperaturen auch im Südosten möglich. Der Norden guckt dabei wieder einmal in die Röhre. Hier muss man sich noch bis mindestens Ende der kommenden Woche gedulden. Dann könnte es wieder Sommerwetter für alle geben. Leider ist diese Aussage aber bisher auch nur im Konjunktiv möglich, meteorologisch ist es noch ein Flimmern am Horizont. Es bleibt also zu hoffen, dass es sich nicht um eine Fata Morgana, sondern tatsächlich um die nächste Sommer-Oase handelt.

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