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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Hochsommer-Feeling und starke Gewitter erwartet

Hamburg, 03.06.2015
Sommer, Sonne, Strand, Cocktails

Die kommenden Tage werden sommerlich - doch es drohen auch heftige Unwetter und Gewitter.

Das Wetter am Wochenende wird recht abwechslungsreich, denn nach der Hitze drohen Schauer und Gewitter. Am Sonntag wird es ruhiger - und kühler.

Das Hochdruckgebiet "Walburga" verlagert sich bis Donnerstag (04.06.) von den Azoren aus langsam nach Deutschland. Im Norden sorgt das für sonniges Wetter und steigende Temperaturen. Die Sonne scheint dann am Donnerstag und am Freitag deutschlandweit von einem blauen Himmel. Nur örtlich ziehen harmlose Wolken durch. Ab Donnerstag steigen die Temperaturen dann verbreitet auf Werte zwischen 20 und 25 Grad an, im Südwesten sind am Feiertag auch 30 Grad drin, die zum Verweilen im Freien einladen. Zum Freitag und Samstag geht es dann mit deutschlandweiten Werten um 30 Grad noch weiter nach oben mit den Temperaturen. Örtlich zeigt das Thermometer dann bis zu 34 Grad an. Nur an den Küsten bleibt es etwas kühler. Im Laufe des Samstags kühlt es sich dann voraussichtlich mit einem neuerlichen Tief und einer großen Gewitter- und Unwettergefahr von Nordwesten her ab.

30 Grad machen noch keine Hitzewelle!

Zum Ende der Woche wird an vielen Stationen in Deutschland die 30-Grad-Marke geknackt. Der Begriff "Hitzewelle" unterliegt jedoch der Definition, das dies an drei aufeinander folgenden Tagen an der selben Station geschehen muss. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das kaum einer Wetterstation am kommenden Wochenende in Deutschland gelingen. Sicher dagegen ist, dass es ab Sonntag mit Werten zwischen 18 bis 23 Grad wieder deutlich kühler wird.

Nach der Hitze drohen Blitze – Wie heftig werden die Unwetter am Wochenende ausfallen?

Kaum wird es etwas wärmer, da drohen auch schon die nächsten Unwetter. Schon am morgigen Donnerstag, der für viele ein Feiertag ist, bilden sich im Laufe des Tages am Alpenrand die ersten Gewitter mit Unwetterpotential. Am Freitag rückt dann der Südwesten und äußerste Westen Deutschlands in den Fokus. Auch hier muss im Laufe des Tages mit kräftigen Gewittern gerechnet werden. Im äußersten Westen steigt dazu das Potenzial für Tornados etwas an, diese lassen sich jedoch nicht präzise vorhersagen. Die größte Unwettergefahr gibt es dann am Samstag. Von Nordwest nach Südost zieht eine Kaltfront über Deutschland hinweg, die fast im ganzen Land die Gewitter- und Unwettergefahr stark ansteigen lässt. Es muss verbreitet mit heftigen Gewittern mit Starkregen, Sturmböen und Hagelschlag gerechnet werden. Auch Tornados sind vereinzelt nicht ausgeschlossen. Hier sind die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes für die jeweiligen Landkreise unbedingt zu beachten! Der genaue zeitliche Ablauf ist momentan zwar noch unsicher, die Unwettergefahr ist am Samstag jedoch sehr groß. Am Sonntag kehrt dann wieder Ruhe in die Wetterküche ein.

Wie verhält man sich richtig bei Gewittern?

Am wichtigsten ist natürlich der persönliche Schutz. Man sollte sich niemals in Gefahr begeben, um Gegenstände zu sichern! Ist das Gewitter noch einige Kilometer entfernt, heißt es, einen sicheren Unterschlupf zu suchen, der nicht von einem Blitz oder anderen Gegenständen beschädigt werden kann. Am besten ist hier ein Auto oder Haus geeignet, das Auto sollte jedoch nicht in der Nähe von Bäumen, Baugerüsten oder Ähnlichem platziert sein. Bäume sind generell nicht als Schutzschild gegen Gewitter geeignet, sie können durch ihre Größe sowohl vom Blitz getroffen werden, als auch von kräftigen Böen umgeweht werden.

Ist das Gewitter schon in der Nähe und kein sicherer Unterschlupf in Sicht, sollte man Abstand von allen metallenen Gegenständen halten und sich in eine möglichst tiefe Position begeben. Die sicherste Variante ist hier, in die Hocke zu gehen und die Füße eng aneinander zu stellen. Wer sich unbedingt fortbewegen muss, sollte jedoch nicht rennen! Auch hier gilt, dass man die Füße möglichst eng aneinander halten und sich dann hüpfend fortbewegen sollte. Ist das Gewitter vermeintlich abgezogen, ist trotzdem ein weiterer Verbleib in dem Unterschlupf ratsam. Rund um eine Gewitterzelle können die Blitze teils mehrere Kilometer von der eigentlichen Zelle entfernt einschlagen. Erst wenn von dem Gewitter wirklich nichts mehr zu hören und zu sehen ist, ist ein Aufenthalt im Freien wieder sicher. (iwk/apr)

Das aktuelle Hamburg-Wetter findet ihr hier!

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