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Radio Hamburg

Frühlingswetter am Wochenende

Ab ins Freie! Es wird warm und sonnig

Hamburg, 05.03.2015
Frühling, Wetter, Hamburg

Endlich Frühling in Hamburg!

Hoch "Karin" kommt und bringt endlich den Frühling mit! Am Sonntag werden in Hamburg Temperaturen um 15 Grad und viel Sonnenschein erwartet.

Am Wochenende bringt das Hoch "Karin" Temperaturen von 10 bis 15 Grad in weite Teile Norddeutschlands, im Westen des Landes kann es sogar noch wärmer werden. Schon am Samstag werden im Nordwesten 10 bis 12 Grad, im äußersten Westen sogar 14 bis 15 Grad erreicht. Sonst liegen die Tageswerte noch meist zwischen 4 bis 9 Grad. Dazu ist es häufig noch stark bewölkt, aber schon fast überall trocken. Nur in Mecklenburg-Vorpommern fällt noch etwas Sprühregen.

Am Sonntag scheint dann in ganz Deutschland für längere Zeit die Sonne, und nur dünne Schleierwolken zeigen sich am Himmel. Lediglich in Bayern kann sich örtlich eine Hochnebeldecke ausbilden und bis zum Nachmittag den Blick auf den freien Himmel verwehren.

Im Norden und Westen werden verbreitet 12 bis 16 Grad erreicht, in den Innenstädten sorgt der Sonnenschein sogar für noch etwas höhere Temperaturen. An windgeschützten Sonnenplätzen können hier lokal auch 20 Grad erreicht werden. Da muss dann aber der Wirt das Thermometer besonders günstig platzieren. Auch in der kommenden Woche bleibt das milde und meist trockene Frühlingswetter mit Werten vielfach über 10 Grad bestehen. Kleine Einschränkung: Durchweg sonnig wird es dabei aber nicht sein.

Erste Sonnenbrandgefahr des Jahres

Nicht nur bei sommerlicher Hitze oder im Hochgebirge kann man sich schnell einen Sonnenbrand holen. Trotz der noch recht kühlen Temperaturen ist die Sonne im März nicht zu unterschätzen. Mehrere Faktoren machen die Sonne im März schon intensiv: Zum einen ist in dieser Jahreszeit die Haut noch besonders UV-empfindlich. Die weiße "Winterhaut" ist Sonne nicht gewöhnt und verfügt nur über wenig Eigenschutz. Zum anderen ist im Frühjahr der Schutzschirm der Atmosphäre vor UV-Strahlen eher schwach. Grund hierfür ist die niedrige Ozonkonzentration in rund 20 bis 35 Kilometern. Diese Ozonschicht absorbiert Teile der ultravioletten Strahlung und schützt uns so vor schädlichen Strahlen. Frühlingshoch "Karin" bringt uns am Wochenende also nicht nur schönes Wetter, sondern auch die erste Sonnenbrandgefahr des Jahres. Sonnenschutz ist daher empfehlenswert.

Kräftiger Pollenflug erwartet

Hasel und Erle sind seit Anfang Februar in der Hauptblütezeit. Wetterbedingt wirkte sich der Pollenflug in den letzten Tagen nicht so stark auf Allergiker aus. Vermehrte Niederschläge und stärkere Winde haben die Pollenbelastung größtenteils minimiert. Mit zunehmendem Hochdruckeinfluss gelangen jetzt trockenere und wärmere Luftmassen zu uns. Dadurch wird die Blüte von Hasel und Erle gefördert. Wegen der fehlenden Niederschläge und dem schwachen Wind erhöht sich die Pollenkonzentration in der Luft zusätzlich. Zum Wochenende nimmt die Belastung deutlich zu. Am Sonntag sind in der Nähe der Pflanzen starke Pollenflüge zu erwarten.

Ende des Erkältungswetters

Nicht nur die steigenden Temperaturen, sondern vor allem der wieder häufigere Aufenthalt im Freien senkt die Erkältungsgefahr im Frühjahr. Denn entgegen weit verbreiteter Meinung führt das Frieren in der winterlichen Kälte nicht automatisch zu einer Erkältung. Der direkte Auslöser ist stets eine Virusinfektion. Der Grund dafür, dass trotzdem mehr Krankheitsfälle im Winter, als in den wärmeren Jahreszeiten auftreten, ist der längere Aufenthalt in beheizten Räumen zusammen mit anderen Menschen. Auf diese Weise konzentrieren sich die Krankheitserreger viel häufiger auf engem Raum und werden dann umso schneller weitergegeben. Eine schlechte Belüftung begünstigt dabei die Verbreitung der Keime ebenso wie trockene Heizungsluft.

Das aktuelle Wetter findet Ihr HIER!

Sinkt die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung auf unter 50 Prozent, trocknen die Schleimhäute stärker aus und bilden dann ein Einfallstor für die Viren. Sind die Erreger erst einmal im Körper, haben sie besonders im Winter ein leichtes Spiel, denn niedrigere Temperaturen führen zu einer Schwächung des Immunsystems. Die Vermehrung der Viren wird also indirekt durch Kälte begünstigt. Mit den steigenden Temperaturen verbringt man wieder mehr Zeit an der frischen Luft, das Immunsystem wird gestärkt und zusätzlich hilft dabei auch die gute Laune, die sich spätestens am kommenden Sonntag bei viel Sonnenschein einstellt. (iwk/apr)

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