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Radio Hamburg

Pfingstwetter in Hamburg

Das lange Wochenende wird recht sonnig und mild

Hamburg, 21.05.2015
004-Frühling-Binnenalster gecroppt keine Bilderserie

Zu Pfingsten wird es sonniger und milder im Norden.

Das lange Pfingstwochenende steht vor der Tür - viel Zeit für Unternehmungen draußen oder schöne Ausflüge. Auch das Wetter spielt (fast immer) mit.

Die gute Nachricht vorab: Zu Pfingsten wird das Wetter sonniger und wärmer. Die weniger gute Nachricht: es bleibt nicht durchgehend so. Aber der Reihe nach: Nach einer wechselhaften Woche wird das verlängerte Pfingstwochenende wärmer und auch freundlicher. Vor allem der Pfingstsonntag wird verbreitet mild und sonnig.

Am Samstag zieht jedoch noch von Nord nach Süd eine Kaltfront über Deutschland hinweg, die neben vielen Wolken auch einige Schauer im Gepäck hat. Im Norden wird es ab dem Mittag aber schon vielfach freundlich und sonnig. Die Temperaturen steigen auf Werte um 18 Grad, an den Küsten bleibt es etwas kühler.

Am Pfingstsonntag scheint bei Werten zwischen 18 Grad im Norden und bis zu 23 Grad im Westen neben harmlosen Wolken vielfach die Sonne. Am Pfingstmontag bringt ein neues Tiefdruckgebiet dann voraussichtlich von Nordwesten her neue Wolken und Schauer. Bei 15 Grad in Schleswig-Holstein und Niedersachsen und bis zu 23 Grad im Raum Berlin könnte es zumindest in der Osthälfte bis zum Abend häufig freundlich bleiben.

Wie wird der Sommer in Deutschland?

Das nach dem Mai der Juni kommt ist klar, doch ob nach dem Mai auch der Sommer kommt, ist schon deutlich weniger offensichtlich. Zwar beginnt am 1. Juni der meteorologische Sommer, doch so, wie eine Schwalbe noch keinen Sommer bringt, war sommerliches Wetter bislang eher eine Eintagsfliege als ein Dauergast. Auf einigen Bauernregeln stützt sich nun die Sommerhoffnung: "Mairegen auf die Saaten, dann regnet es Dukaten." Oder "ein kühler Mai wird hoch geacht', hat stets ein gutes Jahr gebracht." Diese Regeln sagen jedoch nur vorher, dass es den Landwirten ein segenreiches Jahr bescheren könnte. Doch wir "Sommerhungrige" finden darin keine Beachtung.

Die Statistik der vergangenen Jahre hilft in diesem Fall ebenso wenig. Im letzten Jahr folgte zwar auf einen leicht zu milden und deutlich zu feuchten Mai, auch ein etwas zu milder und deutlich zu feuchter Sommer. Schaut man aber nur ein Jahr weiter zurück, folgte 2013 auf einen zu kalten, sehr feuchten und sonnenarmen Mai ein deutlich zu warmer, zu trockener und sonnenreicher Sommer. Es ist also weder mit Bauernregeln noch mit Statistik möglich, vom Maiwetter auf das Wetter des gesamten Sommers zu schließen. Die beste Methode ist abzuwarten und zu hoffen, dass der Sommer wirklich sommerlich wird!

In Südeuropa ist schon Sommer

Wer sich über das Pfingstfest bei Temperaturen von über 25 oder 30 Grad in der Sonne bräunen möchte, findet dafür vor allem am Schwarzen Meer und im südlichen Portugal beste Bedingungen. Während bei uns in Deutschland die Temperaturen nur mühsam über die 20-Grad-Marke springen und häufig dichte Wolken wetterbestimmend sind, bekommt man über das verlängerte Wochenende am südwestlichsten und südöstlichsten Zipfel Europas fast ungestörten Sonnenschein und 25 bis 32 Grad geboten.

Unsere heimischen Gewässer wie Nord- und Ostsee können außerdem mit Wassertemperaturen um 12 Grad noch nicht ganz mit den Temperaturen des Schwarzen Meeres (16 bis 19 Grad) oder des Atlantiks an Portugals Küsten (17 bis 19 Grad) mithalten. Wer über das verlängerte Pfingstwochenende den Sommer sucht, findet ihn also in gut 1.500 bis 2.000 Kilometern Entfernung in südwestlicher oder südöstlicher Richtung.

Der Mai war sehr durchwachsen

Um fast exakt fünf Grad unterscheidet sich die bisherige mittlere Temperatur des Mais in Schleswig (10,3 Grad) von der mittleren Temperatur in Konstanz (15,4 Grad). Damit war der eigentliche Wonnemonat im Vergleich zum langjährigen Mittel von 1961 bis 1990 in Süddeutschland bisher zwischen ein und drei Grad zu warm, während der Mai im Norden ungefähr ein Grad zu kalt war.

Der Grund für diese großen Unterschiede ist in der Großwetterlage zu finden. Das Wetter wurde im Mai in Deutschland von vielen Tiefdruckgebieten bestimmt, die immer wieder vom Atlantik in Richtung Deutschland gezogen sind. Dabei wurde auf der Vorderseite der Tiefs warme Luft aus dem Süden angezapft, während auf der Rückseite kühle Luftmassen polaren Ursprungs nach Deutschland geführt wurden.

Norddeutschland ist durch die geografische Lage relativ nah der kalten Luftmassen über Skandinavien gelegen. Hier ist der Mai im Vergleich zum Mittel bisher sogar etwa 2 Grad zu kalt ausgefallen. Durch diese Nähe zu den kalten, wurden die warmen Luftmassen im Norden meist innerhalb eines Tages wieder ausgeräumt. In Süddeutschland war die warme Luft dagegen schon einen Tag früher da und konnte sich einen Tag länger halten. Da es so viele Tiefdruckgebiete waren, hat sich dieses Phänomen mehrmals wiederholt. (iwk/apr)

Das aktuelle Hamburg-Wetter findet ihr hier.

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