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Radio Hamburg

Wetter fürs Weihnachtsfest

Gibt es verlässliche Prognosen für weiße Weihnachten?

Weihnachten, Wetter, Schnee

Wird es 2015 weiße Weihnachten geben?

Noch nicht einmal vier Wochen bis Heiligabend und viele wünschen sich nur eins: Weiße Weihnachten. Wird er wahr?

Während das Weihnachtsfest immer näher rückt und vor allem hinsichtlich der Geschenke quasi schon vor der Tür steht, ist es für Meteorologen noch sehr weit weg. In punkto Prognosen taucht es nämlich aktuell noch nicht einmal am Horizont auf. So verständlich der Wunsch nach einer verlässlichen Aussage auch ist, bis mindestens zum 17. Dezember bleiben nur die statistischen Werte zur Wahrscheinlichkeitsabschätzung.

Unterschiedliche Wahrscheinlichkeit in Deutschland

In Deutschland zeigt sich dabei ein Südost-Nordwest-Gefälle: In Oberstdorf liegt die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten mit mindestens einem Zentimeter Schnee an einem der drei Weihnachtstage bei stolzen 95 Prozent, an der Nordseeküste hingegen bei gerade einmal 5 Prozent, womit es sich hier um ein Ereignis handelt, dass im Schnitt nur etwa alle 20 Jahre vorkommt. Hier erübrigt sich schon fast das alljährliche Hoffen.

Abwarten und Glühwein trinken

Generell gibt es im bewohnten südöstlichen Bergland die besten Chancen, 100-prozentige Sicherheit jedoch nur auf der Zugspitze. Eine Prognose zu diesem Zeitpunkt wäre demnach nichts anderes als Scharlatanerie. Bleibt uns also derzeit nur eines zu tun: Gelassen abwarten und Glühwein trinken.

Bringt der Dezember die Sonne zurück?

In den letzten Novembertagen ändert sich zunächst wenig an der überwiegend trüben und nasskalten Wetterlage. Besonders am 1. Advent laden viel Wind, Schneeregen und Regen bei Temperaturen von 2 Grad am Alpenrand und bis 10 Grad an der Nordsee nicht wirklich zum Spazierengehen ein. Auch der Montag wartet vielerorts mit einem grauen Himmel und vor allem im Norden mit Sturm und weiterem Regen auf. Mit dem Start in den Dezember deutet sich jedoch eine Umstellung der Wetterlage an.

Das über Südeuropa liegende Hoch streckt dabei seine Fühler in Richtung Deutschland aus und beeinflusst zunächst vor allem den Alpenraum und die Südhälfte Deutschlands. Inwieweit auch die Nordhälfte von dem Hochdruckeinfluss profitiert, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unsicher. Neben viel Sonnenschein auf den Bergen muss im Flachland zu dieser Jahreszeit aber immer häufiger auch mit Nebel oder Hochnebel gerechnet werden.

Temperaturrekord: November- und Herbstbilanz

Während die Monate September und Oktober in diesem Jahr sogar leicht zu kühl ausfielen, kann der November tatsächlich als außergewöhnlich warm eingestuft werden. Mit einer derzeitigen positiven Abweichung von 4,5 Grad gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel kann trotz der kühlen letzten Woche selbst der bisherige Temperaturrekord für November (+3,4 Grad Abweichung im Jahr 2009) noch überboten werden.

Zahlreiche individuelle Stationsrekorde, wie z.B. 19,8 Grad bei nur 2 Prozent relativer Luftfeuchte auf dem Brocken, sowie spätsommerliche 23,2 Grad in Freiburg (jeweils absolute Novemberrekorde) prägten die erste Monatshälfte. Die Niederschlagsmenge und Sonnenscheindauer fallen im Deutschlandmittel zwar leicht überdurchschnittlich aus, weisen im Detail jedoch einen Nord-Süd-Kontrast mit mehr Sonne im Süden und mehr Regen im Norden auf.

Insgesamt betrachtet wird der Herbst zwar eine weniger starke Temperaturabweichung als der November aufweisen, aber dennoch – wie bereits in den letzten vier Jahren – zu mild ausfallen.

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