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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Es bleibt weiterhin trüb, kühl und nass

Hamburg, 15.10.2015
Wetter Regen Wind nass Hamburg

Den Hamburgern steht ein trübes Wochenende bevor.

Das Wochenende sollte man eher gemütlich zu Hause planen, denn draußen bleibt es trüb, kühl und nass. Erst ab Montag wird es etwas besser. 

Die Aussichten sind wirklich zum Fürchten, denn die nächsten Tage werden nasskalt und trüb. Die Chancen auf Sonne am Wochenende sind im Norden gleich Null. Erst ab Montag wird es etwas besser.

Am Freitag bleibt es bedeckt und vor allem im Norden fällt Regen. In der zweiten Tageshälfte lassen die Niederschläge in der Nordhälfte nach und ziehen nach Westen ab. Doch von Südosten kommt schon neuer Regen nach. Es sind Höchsttemperaturen zwischen 2 und 9, in Küstennähe um 11 Grad zu erwarten. Der Wind weht in Norddeutschland aus östlichen Richtungen mit starken Böen an den Küsten.

Am Samstag und Sonntag ändert sich nichts am Wetter. Es bleibt bedeckt, kühl und ab und zu fällt Regen.

Halbzeit beim Herbst – Wie sieht die Bilanz bisher aus?

Der erste Schnee ist gefallen und man könnte meinen, wir sind schon im Vorwinter, doch sind wir Mitten im Herbst, und somit gilt es eine kleine Bilanz zu ziehen. Mit den Herbstmonaten September, Oktober und November gilt der Herbst als eines der abwechslungsreichsten Jahreszeiten. Der vergangene September verlief ja in vielen Teilen Deutschlands zu kalt, und auch im gesamten Deutschlandmittel war der September 2015 ein Tick zu kühl. Dabei gab es große Unterschiede bei den Niederschlägen. Besonders die Westhälfte fiel deutlich zu nass aus, wogegen beispielsweise der Südosten weiter unter einer extremen Trockenheit litt. Was den Sonnenschein anging gab es nur wenige Ausreißer im Vergleich zum langjährigen Mittel. Lediglich einige Orte Süddeutschlands, beispielsweise Nürnberg, kamen auf weniger als 80 Prozent des Sonnenscheinsolls.

Erst 20 Grad, dann Schnee

Nun hofften viele auf einen goldenen Oktober. Dieser wurde auch mit einer kräftigen Ostwindwetterlage für einige Tage erfüllt, doch wie Ostwinde es an sich haben, kam aus Russland verhältnismäßig kalte Luft zu uns nach Deutschland. Dabei fing der Oktober recht mild an. Wo anfangs noch Höchstwerte um 20 Grad erreicht wurden, sind die Temperaturen binnen weniger Tage auf die Hälfte geschrumpft. Dennoch weißt der bisherige Oktober vielerorts eine leicht zu warme Bilanz auf. Nur im Nordosten, wo die kalte Luft zuerst ankam, liegen wir leicht im Minus. Sonnenschein und Niederschlag halten sich derzeit in etwa die Waage im Vergleich zum langjährigen Mittel, wogegen der Osten deutlich nasser als der Westen ist, was wiederum in der Gesamtbilanz einen Ausgleich schafft. So ist der bisherige Herbst insbesondere in der Osthälfte ein Tick zu kühl, sonst ist noch alles offen, was die zweite Jahreszeitenhälfte anbelangt.

Kalter Atlantik – Kann man deshalb jetzt schon auf einen kalten Winter schließen?

In einem Wort: Nein. In jüngster Vergangenheit machte ein etwas zu kalter Atlantik Schlagzeilen. Dabei wurden teilweise Wassertemperaturen gemessen, die im langjährigen Mittel in etwa 3 Grad zu kühl ausfielen. Derzeit ist diese Temperaturanomalie so gut wie aufgehoben. Mildere Luftmassen aus dem Südwesten streiften über den Atlantik und ließen diesen weniger stark auskühlen. So auch in den kommenden Tagen. So gehen wir davon aus, dass der Atlantik in den kommenden Tagen und Wochen normal temperiert in das Wettergeschehen eingreift. Derzeit ist also nicht mit einer Verstärkung oder gar Minderung der Strömungen durch die Wassertemperaturen des Atlantiks zu rechnen. Eine Prognose für den Winter zu geben, ist an sich schon so gut wie unmöglich. Auf Grund von kleineren Anomalien der Wassertemperaturen des Atlantiks auf einen zu kalten oder zu milden Winter zu schließen, ist somit ebenso et absurdum geführt worden. (iwk/apr)

Hier findet Ihr das aktuelle Hamburg-Wetter

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