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Radio Hamburg

Trend zur Erderwärmung

Wird 2015 das wärmste je gemessene Jahr?

Hamburg/New York, 21.09.2015
Wetter, Alster, Hamburg, Wolken

Der Sommer war auch in Hamburg in diesem Jahr besonders heiß. 

Es war heiß im August dieses Jahres. So heiß, dass es sogar der wärmste August seit Beginn der Wetteraufzeichnungen sein könnte. 

Der Trend zur Erderwärmung hält weiterhin an. Nach Ansicht von Forschern könnte 2015 das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Klimaaufzeichnungen vor 135 Jahren werden. Auch in Deutschland könnte möglicherweise der Rekord gebrochen werden. Hierzulande halte 2014 den Rekord als wärmstes Jahr - "und dieses Jahr ist bis jetzt auf dem besten Wege, diese Zahlen noch zu toppen", sagt Gudrun Rosenhagen, Vorsitzende der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft. 

Wärmstes Jahr seit 1880

Der Trend zur Erderwärmung sei ungebrochen. So fielen global zehn und in Deutschland sieben der wärmsten bislang gemessenen Jahre auf das 21. Jahrhundert, heißt es in einer neuen Stellungnahme der DMG zum Klimawandel. Bis einschließlich August wich dieses Jahr nach Angaben des Instituts für Wetter- und Klimakommunikation global bislang um 0,81 Grad vom langjährigen Mittel ab und wäre damit das wärmste Jahr seit 1880. Der vergangene Monat war nach Messungen der US-Klimabehörde NOAA weltweit der heißeste August seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880. Die durchschnittliche Temperatur über Land- und Ozeanflächen habe um 0,88 Grad Celsuis über dem Durchschnittwert des 20. Jahrhunderts von 15,6 Grad Celsuis gelegen, wie die Behörde mitteilte. Damit übertreffe der August 2015 den gleichen Monat des Vorjahres, der der bisherige Rekordhalter war, um 0,09 Grad Celsius. 

Erhöhung des Meeresspiegels 

Mit diesen Ergebnissen war der August nach Februar, März, Mai, Juni und Juli bereits der sechste Monat des Jahres, der seinen jeweiligen Temperaturrekord geknackt hat, wie die NOAA weiter mitteilte. Temperaturrekorde wurden der Behörde zufolge vor allem in Südamerika, Teilen Afrikas, dem Nahen Osten, dem Westen der USA, Europa und Asien geknackt. Durch den Klimawandel sei auch eine Erhöhung des mittleren Meeresspiegels zu erwarten, wodurch die Hamburger auch richtig lägen, wenn sie in Klima-Umfragen stets die Furcht vor Sturmfluten an erster Stelle nennen. Es gebe zwar keine Hinweise, dass auch die Stürme in den vergangenen Jahren stärker geworden seien. Gleichwohl sollte die Zeit sinnvoll genutzt werden, um der für die kommenden 25 Jahre vorhergesagten Meeresspiegelerhöhung um bis zu 30 Zentimeter vernünftig begegnen zu können: "Wir müssen nicht sofort mit dem Spaten loslaufen und die Deiche erhöhen. Aber wir sollten die Zeit nutzen, um uns vorzubereiten". 

(dpa/pgo)

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