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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Der April macht was er will - Es bleibt wechselhaft

Hamburg, 07.04.2016
Wetter April Frühling

Der April weiß nicht was er will und so werden die kommenden Tage wechselhaft.

Eine stabile Wetterlage ist vorerst nicht in Sicht und so macht der April weiterhin was er will. Es bleibt wechselhaft, aber es wird auch etwas milder.

Das erste Aprilwochenende hat die Nordlichter ja ordentlich verwöhnt. Viel Sonnenschein und milde Temperaturen trieben Groß und Klein nach draußen, um den Winterblues endgültig zu vertreiben.

Doch nun hat sich der April wieder zurück gemeldet, mit deutlich tieferen Temperaturen und sehr wechselhaftem Wetter, so wie man es im April gewohnt ist. Mit Höchstwerten am Donnerstag (07.04.) von verbreitet 10 bis 12 Grad liegen wir aktuell zwar in der Norm, doch mindestens eine Etage tiefer im Vergleich zu den letzten Tagen. Doch schon ab Freitag (08.04.) geht’s mit den Temperaturen wieder sukzessive nach oben. Schon am Wochenende werden wieder verbreitet Werte um 15 Grad erwartet. Aber auch in der kommenden Woche wechseln sich Tiefausläufer und Zwischenhocheinfluss bei uns ab. An die Achterbahnfahrt werden wir uns also erst einmal gewöhnen müssen, dann immerhin wieder auf einem etwas höheren Temperaturniveau. Und so macht der April weiterhin "was er will" und bleibt damit seiner Nachrede treu.

April, April – Warum macht er eigentlich was er will?

"April, April, er weiß nicht was er will". Diesen Ausspruch kennt hierzulande sicher ein jeder. Damit ist vor allem eine rasche Abfolge von Wetterzuständen an einem Tag gemeint. Man kann das jedoch auch auf einen längeren Zeitraum ausdehnen. Der April ist ein klassischer Übergangsmonat und insbesondere jetzt kann man den "Kampf der Luftmassen" regelrecht miterleben. Durch den Winter hat sich in den Polregionen viel Eis gebildet, wodurch die darüber liegenden Luftschichten "gekühlt" werden. Durch den höheren Sonnenstand kann sich dagegen in südlicheren Regionen der Nordhemisphäre die Landmasse schon kräftig erwärmen. Im Frühjahr treffen beide Luftmassen genau in unseren Breiten aufeinander, hier bilden sich zum Ausgleich der Unterschiede Tiefdruckgebiete, die für das wechselhafte Wetter verantwortlich sind. Je nach Anströmung kann es dabei auch in kurzer zeitlicher Abfolge große Temperaturschwankungen geben. Erst wenn sich mit höherem Sonnenstand auch die hohen Breiten weiter erwärmen, verschieben sich auch die Zugbahnen der Tiefdruckgebiete gen Norden. So werden die Temperatur- und Druckunterschiede geringer und es ergeben sich auch längere warme Phasen. Schon im so genannten "Wonnemonat" Mai wird diese Stabilisierung oftmals spürbar.

Triefende Nasen – welche Pollen sind derzeit unterwegs?

Die hohen Temperaturen der vergangenen Tage sind auch an der Natur nicht spurlos vorbei gegangen. Nach dem nun der Pollenflug der Hasel- und Erlenpollen langsam vorüber ist, hat die Blütezeit der Birke, aber auch der Esche begonnen. Besonders am Oberrhein und im unteren Neckartal ist die Belastung durch Birkenpollen bereits mittel bis hoch, in den restlichen Regionen Deutschlands ist die Belastung meist noch gering. Ähnlich gering ist sie zur Zeit noch durch die Eschenpollen. Aufatmen können Allergiker im Sauerland, dem Harz oder an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste: Hier sind, abgesehen von den letzten Erlenpollen, derzeit so gut wie gar keine Pollen unterwegs.

In den nächsten Tagen könnte die Belastung landesweit etwas zunehmen, da abgesehen von punktuellen Schauern keine flächendeckenden Niederschläge zu erwarten sind. Lediglich am unmittelbaren Alpenrand bleibt die Pollenbelastung bis mindestens Samstagmittag gering, da hier zeitweise länger andauernde Regenfälle auftreten und die Pollenkonzentrationen dadurch aus der Luft ausgewaschen werden. Die Hauptblütezeit weiterer Pollen wie z.B. Gräser, Roggen oder Beifuß beginnt typischerweise erst im Mai oder Juni. (iwk/apr)

Das aktuelle Hamburg-Wetter findet Ihr hier.

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