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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Schauer und kühle Temperaturen - Aprilwetter in Hamburg

Hamburg, 14.04.2016
Wetter April Frühling

Der April zeigt sich von seiner ungemütlichen Seite.

Die ersten Aprilwochenenden verwöhnten uns mit Sonne und milden Temperaturen. Damit ist in den nächsten Tagen vorerst Schluss. Es wird unbeständiger.

Die letzten zwei Aprilwochenenden fielen alles in allem recht mild und zeitweise auch recht freundlich aus. Doch damit ist es vorerst vorbei. Das kommende Wochenende wird recht kühl und unbeständig. Grund dafür ist ein Tief, welches sich aktuell südlich von Spitzbergen befindet und nun allmählich weiter Richtung Süden driftet.

Die Folge: Regen, Regenschauer und Gewitter. Durch das Einströmen polarer Höhenkaltluft nach Deutschland sind auch Graupelschauer wieder ein Thema. Im Süden des landes wird es besonders nass.

Regen und Bodenfrost

So ist von Samstag bis einschließlich Sonntag am Alpenrand mit Niederschlagsmengen von teils über 50 Liter Regen pro Quadratmeter binnen 48 Stunden zu rechnen. Die Tagestemperaturen sinken deutlich. Kann es am Samstag noch im Osten Deutschlands Temperaturen bis 15 Grad geben, liegen die Höchstwerte am Sonntag verbreitet nur um 10 Grad. Im Dauerregen im Süden und an den Küsten im Norden sowie in Mittelgebirgslagen liegen die Werte sogar unterhalb der 10-Grad-Marke.

Da kalte Luft dichter und somit schwerer und auch schwerfälliger unterwegs ist als warme Luft, bedarf es einiger Tage, bis diese Kaltluft wieder ausgeräumt werden kann. Auch die Nächte werden noch einmal empfindlich kalt. So muss bis einschließlich kommenden Mittwoch mit gebietsweisen leichten Bodenfrösten gerechnet werden. Nach aktuellen Erkenntnissen ist mit einer durchgreifenden Milderung erst Mitte der kommenden Woche zu rechnen.

Halbzeitbilanz – Wie war der bisherige Frühling?

Halbzeit – zumindest für den meteorologischen Frühling, der vom 1. März bis zum 31. Mai dauert. Zeit, eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Dabei klaffen statistische Werte und subjektive Wahrnehmung weit auseinander. Auch ein recht wechselhafter Monat wie der vergangene März, der in großen Teilen des Landes mit nordöstlichen Winden noch einmal spätwinterliche Witterung brachte, kann im Zahlenvergleich noch positiv enden. Freilich hängt das Ergebnis auch vom Vergleichszeitraum ab.

Verglichen wird international mit dem Zeitraum von 1961 bis 1990, und hier schnitt der März nur im Westen leicht zu kühl ab. Sonst lieferte er in Deutschland doch positive Abweichungen, insbesondere ganz im Norden, wo es bis zu 1,8 Grad wärmer war als im langjährigen Mittel. Insbesondere die vielfach frostigen Nächte in der ersten Märzhälfte bremsten die Natur in ihrer Entwicklung aus, so dass nach dem extrem milden Winter weitgehend ein normaler Vegetationsstand einstellte. Der April brachte dann aber einen markanten Sprung nach oben. Er startete am ersten Wochenende fulminant mit der Zufuhr subtropischer Luftmassen aus Süden, die in Süddeutschland Höchstwerte von bis zu 25 Grad zuließ. Auch wenn sich daraufhin kein stabiles Hochdruckwetter einstellte, sondern es weiterhin wechselhaft blieb, so domminierten bei Südwestlagen die warmen Luftmassen die gesamte erste Aprilhälfte.

Kalter März - Milder April

Folge: Die erste Aprilhälfte fiel deutlich zu mild aus. Spitzenreiter ist hier Kempten mit einem Plus von 3,2 Grad gegenüber dem Referenzzeitraum 1961 bis 1990. Bei der Niederschlagssumme bietet sich ein sehr differenziertes Bild. Verlief der März vor allem in der Mitte des Landes etwas zu nass, war er im Norden und im Süden doch deutlich zu trocken. So fiel in Konstanz mit 28,4 Liter pro Quadratmeter nicht einmal die Hälfte des Monatssolls.

Im April verschärfen sich diese Kontraste noch: Insbesondere im Osten ist es bislang sehr trocken, in Leipzig fiel in den zwölf ersten Apriltagen überhaupt kein nennenswerter Niederschlag. Welchen Eindruck das Wetter bei uns hinterlässt, wird natürlich auch durch die Sonnenstunden maßgeblich beeinflusst. Da konnte der April gegenüber dem März gut aufholen. So schien beispielsweise in Hof in den ersten zwölf Apriltagen die Sonne mit 74 Stunden (46% der möglichen Sonnenscheindauer) bereits länger als im gesamten März, als sie nur 19% der möglichen Zeit, nämlich 70,5 Stunden zu sehen war. (iwk/apr)

Das aktuelle Hamburg-Wetter und eine 3-Tage-Vorhersage findet Ihr auf unserer Wetterseite. 

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