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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Kurzes Sommer-Intermezzo - Dann wird es wieder wechselhaft

Hamburg, 04.08.2016
Hamburg, Wetter, Frühling, Alster

Das Wetter am Wochenende wird sommerlich schön - doch es bleibt nicht so.

Zum Wochenende startet der Sommer durch: Die Sonne zeigt sich am Samstag (06.08.) wieder häufiger bei 20 bis 25 Grad, an. Am Sonntag wird es noch schöner.

Nach einer eher durchwachsenen und meist wechselhaften ersten Augustwoche stellt sich zum Wochenende endlich wieder Hochdruckeinfluss ein. Vor allem die Südhälfte Deutschlands kann sich auf zwei richtig schöne Tage mit viel Sonnenschein freuen. Während die Temperaturen am Samstag mit 22 bis 24 Grad noch etwas verhalten ausfallen, sind hier am Sonntag bereits wieder 24 bis 27 Grad möglich.

Etwas benachteiligt ist dagegen wieder einmal die Nordhälfte. Vor allem am Samstag ziehen bei 22 Grad noch zahlreiche Regenschauer übers Land, ehe man am Sonntag auch hier in den Genuss von Sonnenschein und Wärme kommt. Sommerliche 23 bis 26 Grad laden dann auch endlich wieder zu Aktivitäten im Freien ein. Einzig in Schleswig-Holstein könnten kompaktere Wolkenfelder noch ein paar Regentropfen bringen. Alles in allem gute Aussichten für das anstehende Wochenende. Und auch im Hinblick auf die weiteren Aussichten sollte man das sonnige Wetter ausnutzen: Bereits in der kommenden Woche übernehmen wieder Tiefdruckgebiete die Oberhand.

Badespaß – Wie warm sind die heimischen Gewässer?

Auch die deutschen Seen und natürlich die Strände an Nord- und Ostsee locken an warmen Tagen zu einer Abkühlung. Doch ist das nicht nur etwas für abgehärtete Gemüter? Immerhin: Im August ist das Wasser meist am wärmsten. Dies liegt daran, dass die Erwärmung von Wasser recht träge vor sich geht. Nur steter Sonnenstrahl wärmt die oder den See. Die Ostsee bietet aktuell recht ordentliche Badetemperaturen von 19 bis 20 Grad. An der Nordsee stehen im Wattenmeer und in geschützten Buchten immerhin bis zu 21 Grad zur Verfügung. Die Binnengewässer können da mithalten: Chiemsee 20 Grad, Steinhuder Meer 21 Grad, Wannsee 22 Grad. Am wärmsten ist der Bodensee im sonnenverwöhnten Süden: Dort locken 22 bis 23 Grad zu einer Badepartie. Noch höhere Temperaturen können kleine und vor allem vergleichsweise flache Badeseen bieten, die sich schneller aufheizen. Insbesondere in Baggerseen ohne Wasseraustausch steigt die Temperatur schnell an, allerdings geht dies rasch zu Lasten der Wasserqualität, da sich in wärmerem Wasser rasch die ungeliebten Algen bilden können. 

Heiße Phase – Was hat der August noch zu bieten?

Insbesondere in der Nordhälfte Deutschlands hat sich der Sommer bislang nicht mit Ruhm bekleckert. Es fehlte einfach eine längere sonnige und warme Phase. Kann der August für die vergangenen sehr wechselhaften Wochen entschädigen? Eine seriöse 4-Wochen-Prognose ist freilich nicht möglich. Schauen wir auf die Statistik, können wir aber immerhin hoffen. Denn nicht selten bringt uns der August die heißesten Tage des Jahres. So lag vor vier Jahren, im Jahre 2012, der Höhepunkt des Sommers erst am 19. August, als in Berlin 35 Grad gemessen wurden. Tatsächlich liegt die Chance, dass der heißeste Tag des Jahres erst im August liegt, bei etwa 50 Prozent! In München und Berlin war dies in 16 der letzten 30 Jahre der Fall, in Düsseldorf immerhin noch in 13 Jahren. In 8 von 30 Jahren fand der „Hitzepeak“ sogar erst in der zweiten Augusthälfte statt. Der Grund für die häufig warmen Augusttage: Land- und vor allem Wasserflächen müssen sich im Verlauf des Sommers erst erwärmen, so dass die Temperaturkurve dem Sonnenstand um vier bis fünf Wochen hinterherhinkt. Allerdings schwinden mit sinkendem Sonnenstand und kürzeren werdenden Tagen im Verlauf des Augusts naturgemäß die Chancen auf heiße Tage zum Ende hin. Abgesehen davon ist die Spannweite der im August möglichen Temperaturen hoch: Eine 14-tägige Hitzeperiode gab es vom 01. bis 14. August 2003, als u.a. in Freiburg täglich Höchstwerte von über 30 Grad gemessen wurden, mit dem absoluten Topwert von 40 Grad am 13. August. Doch es geht auch anders: Am 23.8.1993 wurde in München mit einem nächtlichen Tiefstwert von -1 Grad sogar schon Nachtfrost gemeldet! (iwk/apr)

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