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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Zunächst windig, dann wird es sonnig

Hamburg, 01.12.2016
Wetter

Nach dem Sturm kommt am Wochenende die Sonne heraus.

So wird das zweite Adventswochenende: Wenn das Sturmtief abgezogen ist, stellt ruhiges Winterwetter ein. Schneien wird es allerdings nicht.

Im Norden Deutschlands wird es am Donnerstag (01.12.) mit Werten um 10 Grad eher frühlingshaft mild statt winterlich. In den kommenden Tagen wird uns dann ein Hochdruckeinfluss wieder überwiegend trockene Tage bescheren. Also kein Schnee und keine Glätte, dafür aber Sturm!
Denn mit recht ruppigen Winden ist am heutigen Donnerstag in der Nordosthälfte des Landes zu rechnen. Ursache ist ein Sturmtief, das von Island über Norwegen in Richtung Ostpolen und Ukraine zieht. Zwischen ihm und dem Hochdruck über Westeuropa stellt sich eine stramme Nordwestströmung ein. Insbesondere an der Ostseeküste, aber auch in den Kammlagen von Harz bis ins Erzgebirge ist mit Sturmböen über 80, vereinzelt auch um 100 Stundenkilometer zu rechnen. Im Erzgebirge, wo es oberhalb von 800 bis 900 Meter schneit, ist dann auch mit Schneeverwehungen zu rechnen. Im Laufe des Freitags (02.12.) lässt der Wind dann auch im Nordosten mit Abzug des Sturmtiefs schon deutlich nach. Danach ist Sturm erst einmal kein Thema mehr. Ein Hochdruckgebiet über Mitteleuropa sorgt dann weit über das zweite Adventswochenende hinaus für ruhiges Wetter.

Advent, Advent – Wie wird das zweite Adventswochenende?

Zum Wochenende liegt ganz Deutschland im Einflussbereich eines Hochs, das sich von den Britischen Inseln nach Südosten ausdehnt. Die letzten Niederschläge im Südosten kommen dann in der Nacht zum Samstag (03.12.) zum Erliegen. Bei nur noch geringen Luftdruckgegensätzen und damit schwachem Wind stellt sich dann die Frage: Grau oder blau? Besonders der Samstag ist anfällig für zähen Nebel und Hochnebel. Am Sonntag sind die Chancen auf Sonne dann etwas höher. In jedem Fall bleibt es, von etwas Nebelnässen abgesehen, überall trocken. Die Temperaturen gehen wieder zurück. Am Samstag liegen sie zwischen 1 und 8 Grad, mit den höchsten Werten im Nordwesten. Am Sonntag gehen sie auf 0 bis 6 Grad zurück. Dort, wo es den ganzen Tag grau bleibt, stellt sich unter Umständen auch leichter Dauerfrost ein. Im Großen und Ganzen durchaus glühweintaugliches Wetter, wenngleich die Dekoration in Form einer Schneedecke nur im Erzgebirge, Bayerischen Wald und den Alpen vorhanden ist. 

Wintereinbruch – was muss sich an der Großwetterlage ändern?

Klassische Kaltluftvorstöße in Deutschland kommen entweder aus dem Norden oder aus dem Osten. Dazu muss sich im besten Fall ein Hoch über Skandinavien einnisten und über Südeuropa ein Tief. Dazwischen wäre dann mit einer Ostströmung der Weg frei für kalte, aber auch trockene Luft aus Russland. Befindet sich ein Hoch über Großbritannien und ein Tief über dem Baltikum käme nicht nur Luft polaren Ursprungs zu uns, sondern auch feuchtere Luft. Dabei können sich Schneeschauer bis weit in das Landesinnere auf machen und für teils ergiebige Schneemengen sorgen. Das sind die gängigsten und auch länger anhaltenden Wintereinbrüche, die man in Deutschland zu erwarten hat. Dem gegenüber stehen die kürzeren Winterintermezzi. Dazu nimmt man zunächst eine ausreichend kalte Luftmasse über Deutschland, die von einer milderen und feuchten Luftmasse verdrängt wird. Dabei kommt es im Übergangsbereich zu teils ergiebigen Schneemengen. Je nach vorheriger Kälte.

In diesen Tagen sammelt sich die Kälte über Russland und Kanada. Um aus der jetzigen Wetterlage eine Winterlage zu machen, müsste sich lediglich das aktuell vorherrschende Hoch weiter Richtung Großbritannien stabilisieren oder sich über Skandinavien einnisten. Dann wäre der Weg frei für Tiefdruckgebiete, die mit dem Hoch zusammen den Winter einläuten könnten. Tatsächlich sieht es jedoch so aus, dass sich das Hoch über Mitteleuropa stabilisiert und somit eine eher blockierende Wirkung auf nahende Tiefdruckgebiete ausübt. So werden wir uns also noch weiter in Geduld üben. Der Winter hat ja auch gerade erst begonnen. (iwk/apr)

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