Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Der Frost verabschiedet sich - es wird wärmer

Hamburg, 22.01.2016
Winter, Kalt, Handschuhe, Schnee, Wetter

In den nächsten Tagen wird es langsam wärmer. Ist das das Ende des Winters?

Zurzeit ist Deutschland eine Kältekammer, doch zum Wochenende taut es. Zwischenzeitlich kann es aber sehr glatt werden.

Der Winter hat Norddeutschland weiterhin fest im Griff. Vor allem Nachts herrschen Dauerfrost und zweistellige Minusgrade. Und auch am Freitag ändert sich noch nicht viel daran - neuen Schnee gibt es aber nur noch selten. Eine aufziehende Warmfront verdrängt dann jedoch am Freitagabend (22.01.) und am Samstag (23.01.) den Dauerfrost aus fast ganz Deutschland. Dabei gibt es verbreitet nochmal etwas Neuschnee, der durch die einsetzende Milderung allerdings nicht sehr lange liegen bleiben wird.

Teilweise kann der Schnee auch in gefrierenden Regen übergehen, sodass zeitweilig die Glättegefahr besonders groß ist. Gegen 1 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag ist die Blitzeis-Gefahr vom westlichen Schleswig-Holstein über Hamburg, Hessen bis ins westliche Baden-Württemberg am größten. 

Tagsüber steigen die Werte dann auf +1 Grad in Südostbayern und bis +7 Grad im Emsland, lediglich entlang der Oder und in höheren Lagen können sich die frostigen Temperaturen zunächst noch halten. Bereits am Sonntag muss aber auch hier mit leichten Plusgraden und einsetzendem Tauwetter gerechnet werden.

Winterliches Mittelmeer – Wie ungewöhnlich ist Schnee im Süden Europas?

Auch wenn die Mengen bundesweit sehr unterschiedlich ausfallen, Schnee gehört hierzulande zum Winter dazu. Auch in den Alpenregionen Österreichs, Frankreichs und der Schweiz kann man sich die weiße Pracht in der dunklen Jahreszeit kaum wegdenken. Bei Ländern wie der Türkei, Griechenland, Italien oder Spanien denkt man zunächst an Sommer, Sonne, Meer.

Auch im Frühling oder Herbst bieten sie oft Zuflucht vor der nassen Kälte. Doch auch in diesen Ländern ist der Schnee nicht gänzlich fremd. Insbesondere in den Bergregionen kommt es fast in jedem Winter zu Schneefällen. Im östlichen Mittelmeer verspricht zudem der kontinentale Nordostwind Eiseskälte. Kräftige Kaltlufteinbrüche treffen dabei meist auf feuchte und milde Meeresluft, wodurch intensive Niederschläge entstehen. Besonders an der Schwarzmeerküste der Türkei führt dies regelmäßig zu heftigen Schneefällen.

Zu Jahresbeginn fielen hier in wenigen Tagen bis zu 90 Zentimeter Schnee. An den Mittelmeerküsten ist die weiße Pracht schon deutlich seltener bis extrem ungewöhnlich. Vor allem die Inseln werden durch das umgebene Wasser "warm" gehalten, auf Rhodos fielen zuletzt 1987 und 1950 Schneeflocken vom Himmel. In Porto Palo, an der Ostküste Siziliens, schneite es im vergangenen Jahr in der Silvesternacht zwei Stunden lang, nachdem man hier 110 Jahre keinen Schnee zu Gesicht bekam.

Schneesturm an der US-Ostküste

Unterdessen bereitet sich die US-Ostküste auf einen der schwersten Winterstürme seit Jahren mit großen Schneemengen und heftigen Winden vor. Der Sturm wird nach Angaben des US-Wetterdienstes National Weather Service am Freitag (22.01.) die Küste treffen, eine entsprechende Blizzard-Warnung wurde für den Nachmittag herausgegeben. In den Großstädten New York, Washington und Boston bereiten sich die Behörden auf mögliche größere Schneemengen vor. Nach Angaben des Senders CNN könnte sogar ein Schnee-Rekord aus dem Jahr 1922 gebrochen werden.

Nach den bisherigen Rechenmodellen der Meteorologen soll der Schneesturm am Freitagnachmittag (Ortszeit) einsetzen. Demnach könnten innerhalb weniger Stunden bis zu 30 Zentimeter Schnee fallen, möglicherweise auch mehr. In der Vergangenheit hatte es bei ähnlichen Stürmen Stromausfälle gegeben, weil die Stromleitungen in den USA vor allem überirdisch über Masten verlaufen, die unter der Schneelast und der Gewalt des Windes zusammenbrechen können.

Sollte es wie von manchen Meteorologen 24 Stunden lang schneien, wäre auch der Flugverkehr lahmgelegt, berichtete CNN. In der US-Hauptstadt Washington haben sich 2000 Freiwillige gemeldet, um für ältere Menschen und Behinderte die erwarteten Schneemassen wegzuräumen. (iwk/dpa)

Das aktuelle Hamburg-Wetter findet Ihr hier!

comments powered by Disqus