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Radio Hamburg

Wintereinbruch in Hamburg

Glatteis - Winterdienst im Streueinsatz

Hamburg, 04.01.2016
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Auch für Radfahrer gilt bei Glatteis: vorsichtig fahren!

Der Winter ist da, die Straßen sind glatt. Der Winterdienst der Stadtreinigung ist seit 2.30 Uhr (4.01) im Einsatz auf Hamburgs Straßen.

Rund 70 Streufahrzeuge und 150 Einsatzkräfte der Stadtreinigung Hamburg sind seit 2.30 Uhr zum ersten Streueinsatz des Jahres ausgerückt. 

Kein Streudienst im Norden und Osten

Schwerpunkt ist dabei die Mitte und der Süden Hamburgs. Gestreut werden hier Fahrbahnen von wichtigen Hauptverkehrsstraßen und von Buslinienstrecken, im Süden zusätzlich auch Überwege und Zebrastreifen an Kreuzungen, Bushaltestellen, verkehrswichtige Gehwege ohne Anlieger und verkehrswichtige Radwege. Im Westen werden nur die Brücken gestreut. Im Norden und im Osten Hamburgs wird nicht gestreut. Hier liegt zwar leichter Schnee, der aber sehr trocken ist und nicht zu Glätte führt.

Gehwege streuen

Auf allen Hamburger Gehwegen mit Anliegern sind die Grundeigentümer für den Streu- und Winterdienst verantwortlich. Wenn diese Gehwege glatt sind, müssen die Anlieger die Gehwege vor ihren Grundstücken bis 8.30 Uhr geräumt und mit Sand oder Splitt abgestreut haben. Der Einsatz von Streusalz ist auf Gehwegen nicht erlaubt.

Schneeglätte und überfrierende Nässe

Die Fahrbahnen von Wohn- und Nebenstraßen werden nicht gestreut. Bei Lufttemperaturen von rund minus acht Grad Celsius müssen Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger im Berufsverkehr trotz des Streueinsatzes insbesondere im Süden und im Zentrum mit Schneeglätte und überfrierender Nässe rechnen.

Gegen Mittag soll es erneut leicht schneien.

Blitzeis setzt Zug fest

Der Wintereinbruch in Teilen Deutschlands hat auch Bahnreisenden zu schaffen gemacht. Nachdem Blitzeiseinen IC im ostfriesischen Norddeich gestoppt hatte, warteten am Montag (4.01) noch immer Hunderte Bahnpassagiere auf ihre Weiterfahrt. Wieein Bahnsprecher am Morgen sagte, mussten die Fahrgäste die Nacht im beheizten Zug verbringen oder wechselten in die nahe gelegene Halle einer Fährgesellschaft. Sie wurden von Helfern der Bahn und des Roten Kreuzes mit Getränken
und Mahlzeiten versorgt. 

Über 300 Unfälle in Niedersachsen und Bremen

Spiegelglatte Straßen machten am Sonntag vielen Niedersachsen und Bremern zu schaffen. In beiden Bundesländern kam es binnen 24 Stunden zu mehr als 300 Unfällen. Allein die Polizeidirektion Oldenburg meldete am Montag in einer ersten Bilanz 183 Unfälle. Bei 16 davon wurden Menschen verletzt. "Es hätte noch schlimmer kommen können", sagte ein Sprecher. Weil der Wintereinbruch auf einen Sonntag fiel, waren deutlich weniger Menschen mit dem Auto unterwegs als an Werktagen. 

(mgä/dpa)

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