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Radio Hamburg

Sommer-Comeback am Wochenende

Bleibt der Sommer diesmal etwas länger?

Sonne, Wetter, Meer, Sonnenuntergang

Am Wochenende wird es sonnig. Vielleicht lohnt sich ein Ausflug an die See?

Am Wochenende sollen es auch im Norden bis zu 30 Grad warm werden. Nach den letzten Wetterkapriolen fragt man sich: Wie lange hält der Sommer dieses Mal durch?

Zwar wurden in Süddeutschland auch in den vergangenen Tagen sommerliche Temperaturen um 25 Grad gemessen, insbesondere der Nordwesten konnte von solchen Werten allerdings nur träumen.

Am Wochenende wird es warm

Tatsächlich steigen die Temperaturen nun zum anstehenden Wochenende wieder deutlich an. Während man am Freitag (08.07.) im Süden bereits wieder in den Genuss von Sonnenschein und Werten um 25 kommt, bringen Tiefausläufer dem Norden des Landes erneut teils kräftigen Regen. Vor allem der Samstag besticht dann aber durch verbreitet trockenes und sonniges Wetter.

Nördlich der Mittelgebirge klettern die Temperaturen immerhin wieder auf 21 bis 24 Grad, am Oberrhein sind sogar bereits 27 Grad möglich. Am Sonntag lässt der Südwind die Temperaturen noch weiter ansteigen. Auch bei uns im Norden werden 26 bis 29 Grad erreicht, lokal wird dann auch die 30-Grad-Marke wieder fallen.

Bleibt der Sommer diesmal etwas länger?

Der Sommer 2016 bleibt seinem eingeschlagenen Kurs treu. Kurzen, warmen Abschnitten folgt rasch die nächste Abkühlung auf den Fuß. Nachdem uns zum Wochenende wieder subtropische Luft erreicht, bleibt uns nämlich auch dieses Mal die Freude an sonnig-warmem Badewetter nicht lange erhalten. Bereits am Sonntag ziehen von Nordwesten her erste Gewitter auf, die sich am Abend bis zur Mittelgebirgsschwelle ausbreiten.

Allerdings bedeutet dies für die größten Teile des Landes noch nicht das Ende der kurzen Hitzeperiode. Am Montag kommt die Abkühlung nämlich kaum voran, ein breites Band mit gewittrigen Niederschlägen liegt schräg über Deutschland und trennt die beiden Luftmassen. Kühler ist es dann zunächst nur im äußersten Nordwesten. Zur Wochenmitte sind wir dann wieder in der Normalität dieses Sommers angelangt: Bei leicht wechselhaftem Wetter und Temperaturen um 20 Grad.

Warum ist es so wechselhaft?

Der Grund für diese Wechselhaftigkeit: Der Übergangsbereich zwischen tiefem Luftdruck über Nordeuropa und Hochdruck von den Azoren über Südeuropa bis nach Russland liegt genau über uns, weshalb sich wärmere Luft aus Südeuropa und kühle Luft aus dem Norden in rascher Folge abwechseln. Am längsten hält die Wärme dann logischerweise im Süden des Landes durch.

Wie wird das Wetter zu den letzten EM-Spielen?

Wenigstens zu den Finalspielen der Fußball-EM könnte vielerorts die ersehnte "Sommermärchen-Stimmung" aufkommen, zumindest gibt es von Seiten des Wetters in der Südhälfte Deutschlands grünes Licht. Beim Halbfinalspiel am Donnerstag (07.07.) ist nur vom Emsland über Bremen und Hamburg bis nach Schleswig-Holstein und Mecklenburg mit ein paar Regentropfen zu rechnen.

Im Rest des Landes bleibt es trocken, allerdings sinken die Temperaturen am späten Abend auf 12 bis 16 Grad ab. Wer beim Public Viewing guckt, sollte also an den Pullover denken.

Wetter zum EM-Finale

Zum Endspiel am Sonntag vermitteln dann 25 bis 28 Grad zum Anpfiff rundum mediterranes Feeling. Auch bis in die Nacht hinein bleibt es gerade in den Innenstädten mit 19 bis 22 Grad lange warm. Allerdings muss vom Niederrhein über Bremen und Hamburg bis an die Ostseeküste mit teils kräftigen Gewittern gerechnet werden. Im Rest des Landes steht dem gemeinsamen Gucken und Feiern aber nichts im Wege.

Wo sind erneute Unwetter zu erwarten?

Bereits am Sonntag muss sich der Nordwesten vom Niederrhein bis zur Ostsee auf erste Schauer und Gewitter einstellen. Diese können bereits recht kräftig ausfallen und neben Blitzschlag und stürmischen Böen auch Starkregen und Hagel mitbringen. Die Lage spitzt sich dann zu Beginn der nächsten Woche zu. Da die Gewitterfront im Südosten vom Hochdruck noch ausgebremst wird, intensivieren sich die Niederschläge in seinem Streifen vom Rheinland über Nordhessen, Süd-Niedersachsen bis nach Rügen.

Zum Abend breiten sie sich weiter in den Süden aus.Neben den üblichen Gewitterrisiken (Blitzschlag, Hagel, Sturmböen…) muss dann insbesondere durch hohe Niederschlagssummen wieder mit Überflutungen und rasch ansteigenden Flußpegeln gerechnet werden. Eine genaue Prognose der Niederschlagsverteilung ist momentan noch nicht möglich. Außen vor dürfte bei dieser Unwetterlage aber der äußerste Nordwesten sein.

(IWK/kru)

Institut für Wetter- und Klimakommunikation

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