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Radio Hamburg

Unwetterrisiko in Norddeutschland

Erst Gewitter - dann wird es sommerlich schön

Hamburg, 22.07.2016
Wetter, Sommer, Sonne, Bikini, Heiß, Kind

In den nächsten Tagen wird es wieder sommerlich warm.

In Norddeutschland sind Hagel, Starkregen, Sturmböen und einzelne Tornados bei Gewittern möglich. Ab Samstag beruhigt sich das Wetter wieder.

Am Freitag geht es schwül-warm weiter und insbesondere am Nachmittag können sich gebietsweise Schauer und Gewitter entwickeln, die örtlich auch kräftiger sein können. Zum Wochenende verlagert sich die Gewittertätigkeit weiter in den Westen Deutschlands. Am Wochenende setzt sich dann freundliches, weiter recht warmes und vor allem ruhiges  Sommerwetter durch.

Am Donnerstag (21.07.) haben örtliche Gewitter für Überschwemmungen und hohe Sachschäden gesorgt. Über Hamburg-Poppenbüttel wurde kurz vor 21 Uhr eine rotierende Wolke mit einem Funnel beobachtet. Bei einem Funnel handelt es sich um einen stark rotierenden Aufwind, der eine Trichterform annimmt. Diese Struktur stellt eine erste Phase der Tornadoentwicklung dar. Auch Gewitterzellen über Niedersachsen zeigten rotierende Strukturen. 

Gefahrenlage am Freitag

Für den heutigen Freitag stellt sich die Gefahrenlage ähnlich dar. Bereits am Vormittag treten im westlichen Niedersachsen erste Gewitter auf. Im Tagesverlauf wird dann die Bildung teils schwerer Gewitter, auch in Verbindung mit Hagel, Starkregen und Sturmböen erwartet. In der Risikozone für kräftige Gewitter liegen das westliche Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg sowie Niedersachsen mit Ausnahme der östlichen Landkreise. In der Westhälfte Niedersachsen und in der Westhälfte Schleswig-Holsteins besteht ein erhöhtes Tornadorisiko. Die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Tornados im Umkreis von 40 Kilometern vom Beobachter liegt in diesen Gebieten bei 10 bis 20 Prozent und entspricht damit der Gefahrenstufe 2 von 3.
In den Folgetagen bessert sich das Wetter deutlich. Am Wochenende wird ruhiges Hochsommerwetter mit nur einzelnen Wärmegewittern bei 25 bis 30 Grad in Norddeutschland vorhergesagt.

Großes Hecheln – Kommen jetzt die Hundstage?

Die Hundstage beschreiben die statistisch heißeste Phase im Jahr vom 23. Juli bis zum 23. August. Obwohl der längste Tag im Jahr und damit einher gehend der höchste Sonnenstand bereits am 21. Juni erreicht werden, so treten durch Trägheit der Aufheizung und Verschiebung des Subtropischen Hochdruckgürtels gen Norden die höchsten Werte meist in diesem Jahreszeitraum auf. Der Hund als Tier hat mit dieser Regel jedoch gar nichts zu tun.

Vielmehr geht die Namensgebung auf das Römische Reich zurück, als in diesem Zeitraum das Sternbild "Großer Hund" am Himmel zu sehen war. Mittlerweile hat sich die Sichtbarkeit zwar um etwa vier Wochen nach hinten verschoben, Datum und Bedeutung sind jedoch geblieben. Tatsächlich liegen wir in den kommenden Tagen in einer recht warmen Witterung. Verbreitet liegen die Temperaturen auch über das kommende Wochenende hinaus über der 20-Grad-Marke. Zu Beginn der neuen Woche sind sogar noch einmal Werte um 30 Grad möglich. Kaltlufteinbrüche, wie in den vergangenen Wochen stehen somit vorerst nicht auf dem Programm. Zwar werden uns auch in nahe Zukunft immer wieder Tiefdruckgebiete mit ihren Ausläufern streifen, und so auch mal kühlere Temperaturen bescheren, doch bleiben wir vorerst auf einem recht sommerlichen Niveau. (iwk/apr)

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