Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Der Sommer geht wechselhaft weiter

Hamburg, 28.07.2016
Wetter

Der Sommer 2016 geht wechselhaft weiter.

Ein Ende des wechselhaften Sommers ist nicht in Sicht. Auch für die kommenden Tage erwarten Meteorologen den bekannten Mix aus Sonne und Regen.

Deutschland verbleibt auch in den kommenden Tagen in der klassischen Westwinddrift. Dabei lösen sich immer wieder Keile des Azorenhochs ab und driften nach Süddeutschland, während der Norden Deutschlands vielfach von steuernden Tiefs über dem Nordatlantik und Skandinavien beeinflusst wird.

So ergeben sich insbesondere am kommenden Wochenende große Temperaturunterschiede. Während in der Nordhälfte Deutschlands Werte zwischen 20 und 24 Grad vorherrschen, gibt es im Süden verbreitet hochsommerliche 28 bis 32 Grad. Dazu kommen jedoch lokale Hitzegewitter, die besonders am Sonntag in Süddeutschland für Unwetterpotential sorgen. Im Norden erwarten wir die Fortdauer des Wechselspiels aus Sonne und Wolken mit Regenschauern und Gewittern. Zum Start in den Hochsommermonat August gehen die Temperaturen auch im Süden wieder zurück. Eine längere stabile Hochdruckwetterlage ist auch in der kommenden Woche noch nicht in Sicht.

Wie sieht die Wetterbilanz des Julis aus?

Ein sehr durchwachsenes Bild lieferte der Juli. Beständige Hochdruckgebiete wollten sich auch in den vergangenen Wochen nicht über Mitteleuropa einstellen. Und so blieb die Wechselhaftigkeit. Das Resultat: Sehr große Unterschiede bei den Niederschlägen durch besonders viele Schauer und Gewitter. In Folge dessen waren die Unterschiede bei den Niederschlagsmengen schon auf kleiner Distanz sehr hoch.

In Hamburg liegen zwischen dem trockensten Stadtteil (Heimfeld mit 30 Litern/qm) nur 10 Kilometer vom nassesten Stadtteil (Billstedt mit ca. 150 Litern/qm) entfernt. Besonders nass war es im Alpenvorland und in München.

Beim Blick auf die Temperaturen mag überraschen, dass es im Juli fast flächendeckend um 1 bis 2 Grad zu warm war (im Vergleich zum langjährigen Mittel 1961-1990). Dieses lag sowohl an den Tagestemperaturen aber in besonderer Weise auch an den Nachtwerten. Zum einen werden die starken Schwankungen zwischen kurzen heißen Phasen und längeren kühleren Abschnitten durch die mittlere Abweichung geglättet. Zum anderen gab es eine Vielzahl sehr warmer Nächte und Tropennächte. Diese wurden durch feuchte und wolkenreiche Luftmassen begünstigt. In feuchter und wolkenreicher Luft, wie sie zum Beispiel in Folge abendlicher Gewitter oft aufgetreten ist, sinken die Nachtwerte langsamer ab, als üblich. (iwk/dpa)

Hier findet Ihr das aktuelle Hamburg-Wetter.

comments powered by Disqus