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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

In Hamburg bleibt es unbeständig und gewittrig

Hamburg, 02.06.2016
Wetter

Es bleibt weiterhin unbeständig und gewittrig. Eine Änderung der Wetterlage ist nicht in Sicht.

Auch wenn Richtung Wochenende sich das Wetter im Norden etwas stabilisiert, besteht weiterhin die Möglichkeit von lokalen Gewittern und Starkregen.

Tief "Friederike" ist verantwortlich für das recht unbeständige Wetter in ganz Deutschland. Es liegt fest umklammert von Hochdruckgebieten und zieht somit seine Runden über das Land. Dabei wird weiterhin feucht-warme Luft von Osten weiter Richtung Südwesten transportiert. Daher muss auch in der Hansestadt mit Schauern und Gewittern gerechnet werden.

Beständig unbeständig – Wann wird das Wetter wieder stabiler?

Betrachtet man die Großwetterlage liegt Mitteleuropa zwischen zwei größeren Hochdruckgebieten, wobei sich immer wieder kleinere, aber wetterintensive Tiefdruckgebiete dazwischen mogeln. Dabei sind die Druckgegensätze zwischen Hochs und Tiefs recht gering, sodass auch in den nächsten Tagen wenig Schwung in die Wetterküche kommt. Es bleibt also vorerst recht unbeständig und gewittrig.

Grund ist Tief "Friederike", dass mit seinem Kern über der Mitte Deutschlands liegt und von Osten her feucht-warme Luftmassen Richtung Südwesten befördert. Prallen diese Luftmassen auf die Nordflanken der Mittelgebirge, können dabei recht kräftige Schauer und Gewitter entstehen, die lokal auch Unwetterpotential aufweisen. Daran ändert sich auch zum Wochenende wenig.

Lediglich in der Nordhälfte stellt sich vorübergehend eine Stabilisierung ein. Mit einer nordöstlichen Strömung sorgt hier schwacher Hochdruckeinfluss für trockeneres, aber auch kühleres Wetter. So ist es in unmittelbarer Nähe zur Ostsee auch am kühlsten mit Werten unterhalb der 20-Grad-Marke, wenngleich hier die Sonne am längsten scheinen wird. Eine grundsätzliche Änderung der Wetterlage stellt sich jedoch auch in der kommenden Woche nicht ein.

EM-Auftakt – Wie wird das Wetter zum Public Viewing und vor Ort?

Freitag in einer Woche, am 10. Juni ist EM-Anpfiff in Saint Denis bei Paris und einen Monat lang werden sich die Biergärten und Terrassen wieder füllen, wenn der Ball rollt. Ob es zumindest wettertechnisch wieder ein Sommermärchen geben wird, ist momentan noch nicht mit Sicherheit zu sagen. Immerhin: Nicht selten stellt sich Anfang Juni eine erste hochsommerliche Periode ein. Allerdings hält diese meist nicht ganze vier Wochen an, wie dies vor zehn Jahren der Fall war, als die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland stattfand.

Typisch ist vielmehr ein Kaltlufteinbruch Mitte Juni, der auch als sogenannte "Schafskälte" bekannt ist. Noch ist fast alles offen: Von regnerisch-kühlen Tagen über sonnig-warmes Hochdruckwetter bis zu erneuten brisanten Gewitterlagen kann uns der Juni alles bringen. Dass die deutsche Nationalmannschaft die Spiele der Vorrunde im Norden Frankreichs absolvieren kann, dürfte den Spielern sicher entgegenkommen, sind die klimatischen Verhältnisse dort doch ähnlich wie hierzulande, während es in Südfrankreich im Juni bisweilen schon längere Zeit sehr heiß werden kann.

Drückende Schwüle – Wie reagiert der Körper auf hohe Luftfeuchtigkeit?

Bei hohen Temperaturen überhitzt sich unser Körper. Wir beginnen zu schwitzen. Durch die Verdunstung des Schweißes entsteht Verdunstungskälte, dadurch wird der Überhitzung entgegengewirkt. Doch Schweiß kann bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit nur noch zum Teil oder auch gar nicht mehr verdunsten. Die Kühlung bleibt aus, weshalb der Körper noch mehr Schweiß produziert und dadurch auch größere Mengen an Flüssigkeit verliert. Hohe Temperaturen bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit wirken also für den menschlichen Körper belastend. Wir empfinden die Luft in solchen Situationen als schwül. Schwüle ist allerdings keine messbare Größe. Das Empfinden ist hier durchaus unterschiedlich und auch von der Gewöhnung an das örtliche Klima abhängig.

Prinzipiell wird ab einem Taupunkt von 16 Grad von Schwüle ausgegangen. Es kann auch bereits bei 17 bis 18 Grad Außentemperatur schwül sein, wenn die Luftfeuchtigkeit bei 95% oder höher liegt. Ist es dann noch windstill, bleibt jeglicher Kühlungseffekt aus und wir empfinden die Situation als drückend bis belastend. Abhilfe schafft sanfte Abkühlung z.B. durch kühle Fuß- oder Armbäder. Zudem sollten wir genügend trinken um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, am besten lauwarmes Wasser. Sportliche und andere körperlich anstrengende Tätigkeiten sollten an schwülen Tagen, wenn möglich, in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt werden. (iwk/apr)

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