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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Die große Hitze ist vorbei - Vorübergehend wird es nass

Hamburg, 15.09.2016
Wetter

Das Wetter am kommenden Wochenende wird wechselhaft und deutlich kühler.

Nach einem Hoch folgen Tiefs - und zwar aus Frankreich. Diese bringen Schauer und kühlere Temperaturen. Doch richtig schlecht wird es nicht.

Auch wenn man Temperaturen um 30 Grad zu dieser Jahreszeit keineswegs mehr erwarten kann, fällt der Abschied vom Sommer vielen sicher nicht leicht. Und tatsächlich steht der Wetterwechsel nun unmittelbar bevor: Das abziehende Skandinavien-Hoch macht Platz für tiefen Luftdruck, der von Frankreich zu uns gelangt und damit auch die heiße Sommerluft verdrängt. In diesem Übergang gibt es bereits am heutigen Donnerstag (15.09.) im äußersten Südwesten die ersten Schauer und Gewitter, die bis zum Wochenende auch den Nordosten Deutschlands erreicht haben werden. Doch immerhin, bei Temperaturen um 20 Grad am Sonntag und zu Beginn der kommenden Woche kann man durchaus von Normalwerten sprechen. Der große Kälteschock bleibt uns also erst mal erspart.

Und auch die Großwetterlage macht trotz der anstehenden kühleren Phase Hoffnung: Auch in der zweiten Septemberhälfte sind Kaltlufteinbrüche über dem Atlantik wahrscheinlich. Dann könnten sich erneut Azorenhochs mit Warmluft im Gepäck auf den Weg nach Mitteleuropa machen und die Temperaturen auf bis zu 25 Grad ansteigen lassen. Mit ein bisschen Glück sind die letzten Sommertage also noch gar nicht gezählt!  

Wie außergewöhnlich ist diese Hitzewelle Mitte September? 

Die anhaltende Hochdrucklage versorgte uns die letzten Wochen, nur kurzzeitig unterbrochen, mit bestem Sommerwetter und Temperaturen bis zu 33 Grad, wie wir es eigentlich im Hochsommer erwarten würden. Doch wie selten ist solch eine Wärmeperiode im September? Der Blick in die Statistiken zeigt uns: Auch in der Vergangenheit gab es gelegentlich sehr warme bis heiße Phasen in diesem Zeitraum. Allerdings kommen sie wirklich, vor allem in dieser Länge, nur sehr selten vor. Und tatsächlich wurden in den letzten drei Tagen an zahlreichen Messstationen neue Tagesrekorde geschrieben. So können wir mit Fug und Recht behaupten: Vielerorts war es um den 13. September herum seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie so warm wie in diesem Jahr. Allerdings müssen wir beachten, dass nicht überall gleich lang aufgezeichnet wird. So reichte es prompt an einigen der ältesten deutschen Messstationen (Potsdam, Cottbus, Hohenpeißenberg) nicht für neue Rekorde. Denn in den Jahren 1919 und 1947 war es ebenfalls an diesen Septembertagen extrem warm. (iwk)

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