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Radio Hamburg

So bibbern wir uns in den Januar

Es wird stürmisch und frostig

Hamburg, 04.01.2017
Fischmarkt, Hochwasser, Auto

(Archivbild)

Die Sturmflut erreicht Hamburg am Mittwochmorgen (04.01.), es kommt allerdings nicht zu großen Überschwemmungen.

Das in der Nacht zu Mittwoch über Norddeutschland hinweggezogene Sturmtief "Axel" hat in Hamburg 20 Feuerwehreinsätze verursacht. Verletzte gab es nicht, wie ein Sprecher am Mittwochmorgen (04.01.) sagte. Die Einsätze beschränkten sich demnach auf vollgelaufene Keller, überspülte Straßen und umgestürzte Bäume. "Es war im Vergleich zu anderen Unwettern eine ruhige Nacht", betonte der Sprecher. Auf den Zugstrecken im Norden verursachten umgestürzte Bäume im morgendlichen Berufsverkehr Verspätungen. Betroffen waren nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Bahn die Strecken Kiel-Hamburg und Schwerin-Hamburg.

Die Sturmflut erreicht Hamburg gegen 8 Uhr am Mittwoch. Mit großen Überschwemmungen ist nicht zu rechnen. Trotzdem solltet Ihr Eure Autos an folgenden Orten in Sicherheit bringen: die Parkplätze am St. Pauli-Fischmarkt, in Neumühlen, Övelgönne und Zollenspieker Fährhaus.

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Wir bibbern uns ins neue Jahr

Nach dem Sturm kommt offenbar der Frost. Unsere Wetter-Experten dazu: "Am Mittwoch deutet sich für den Norden eine vorübergehende Milderung an, ehe voraussichtlich zum Donnerstag der nächste Kaltluftschwall Deutschland erreicht. Dabei ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt  noch nicht sicher, ob nur der Nordosten von der polaren Kaltluft gestreift oder auch der Westen erfasst wird. Beim letzten Szenario wären Schneeschauer bis ins Flachland und strenge Nachtfröst möglich. Tagsüber würden die Temperaturen kaum noch über den Gefrierpunkt steigen."

Inwieweit sich arktische Kaltluft in der kommenden Woche auf direktem Wege nach Deutschland durchsetzen wird, muss aufgrund des großen Vorhersagezeitraumes noch abgewartet werden. Ein kalter Januar-Start mit Frost und gebietsweisen Schneefällen ist jedoch so gut wie sicher. 

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