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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Tief "Egon" hat Schnee im Gepäck

Hamburg, 12.01.2017
Schnee, Eis, Winter,Hamburg, Wetter

Tief "Egon" könnte den ersten Schnee des Jahres nach Hamburg bringen.

In der Nacht zu Freitag (13.01.) erreicht uns Tief Egon, dass für einige Zentimeter Neuschnee sorgen kann. Am Wochenende beruhigt sich das Wetter wieder.

In der Nacht zu Freitag (13.01.) zieht ein neues Tief von Benelux über die Mitte Deutschlands bis an die polnische Ostseeküste. Dabei kommt neben Sturm auch jede Menge Niederschlag auf die Nordhälfte Deutschlands zu. Rasch wird sich das Tief von West nach Ost über Deutschland hinweg bewegen und dabei eine regelrechte Schneeschneise hinterlassen.

Erhebliche Verkehrsbehinderungen möglich

Insbesondere in den Staulagen des Bergischen Landes in NRW werden bis zu 50 Zentimeter Neuschnee erwartet. Aber auch in den Niederungen Niedersachsens und Mecklenburg-Vorpommerns sind Neuschneemengen von 10 bis 25 Zentimeter möglich. Mit dem dazugehörigen Wind können sich dabei blizzardartig höhere Schneeverwehungen einstellen, die erhebliche Verkehrsbehinderungen zur Folge haben werden. 

Orkantief "Egon" – Mit welchen Windgeschwindigkeiten muss gerechnet werden?

In der Nordhälfte bringt "Egon" Schnee, im Süden orkanartige Böen, teils auch Orkanböen. Alles beginnt schon am Donnerstagabend (12.01.). Dabei nimmt am Niederrhein, aber auch am Oberrhein der Wind sukzessive zu, und es muss mit ersten Sturmböen gerechnet werden. In der Nacht verstärkt sich der Wind weiter und vom Saarland über Rheinland-Pfalz bis zum südlichen NRW muss mit schweren Sturmböen und vereinzelten orkanartigen Böen gerechnet werden.

An der Nordsee weiter stürmisch

In den Mittelgebirgslagen sind schwere Orkanböen zu erwarten. In weiterer Folge zieht das Sturmfeld mit dem Tief weiter Richtung Osten. So liegen die stärksten Böen Freitagmorgen in Sachsen-Anhalt und  Thüringen. Dabei muss selbst in den Niederungen mit orkanartigen Böen gerechnet werden. Zum frühen Vormittag bekommen Sachsen und das südliche Brandenburg den Sturm zu spüren. Mittags ist der Spuk von "Egon" vorbei doch naht im Nordwesten schon das nächste Sturmtief. Das ist allerdings weniger stark und bringt lediglich im Westen und an der Nordsee schwere Sturmböen. (iwk/apr)