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Radio Hamburg

Wetter im Norden

Nach dem Frost kommt der Regen - Glättegefahr!

Hamburg/Offenbach , 07.01.2017
Frau macht Sport im Winter

Die nächsten Tage werden frostig, dann kommt der Regen.

Nach sonnigen aber frostigen Tagen kommt vorübergehend mildere aber nasse Luft zu uns. Auf den gefrorenen Böden droht Glatteis!

Mütze, Handschuhe, Winterstiefel und möglichst dicke Socken - ohne warme Kleidung kann ein Aufenthalt im Freien am Freitag (06.01.) zur Qual werden. Vor allem im Süden und Osteen wird es bitterkalt, denn das Sturmtief "Axel", das seit Tagen das Wetter mit sibirischer Kaltluft prägt, macht nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vorerst keine Anstalten, das Feld zu räumen. Meteorologe Lars Kirchhübel vergleicht das Tief bereits mit "Väterchen Frost", denn vor allem Nächte mit klirrender Kälte lassen das Gefühl russischen Winters aufkommen.

Klirrendkalte Nächte

Arktische Polarluft lässt in der Nacht zu Samstag sogar Tiefstwerte von minus 25 Grad erwarten. Diese Kälterekorde, so beruhigt Kirchhübel, dürften aber nur in einigen Alpentälern über dem frisch gefallenen Schnee erreicht werden. Allerdings sind die landesweit prognostizierten Tiefsttemperaturen zwischen minus 5 und minus 20 Grad in den
kommenden Nächten auch alles andere als kuschelig.

Vorsicht Glättegefahr!

Immerhin kommt am Freitag tagsüber auch schon das Hoch "Angelika" zum Zug. Das heißt: Es ist bis zu minus acht Grad kalt, allerdings überwiegend begleitet von viel Sonnenschein. Am Samstag (07.01.) wird in der Mitte und im Osten Deutschlands Schnee erwartet, während es im Westen und Nordwesten bei milderen Temperaturen regnen dürfte. Angesichts der gefrorenen Böden drohe örtlich Glatteis.

Glatteis am Wochenende – Welche Regionen sind gefährdet?

Im Laufe des Samstags stört ein kleines Tief über Dänemark die Hochdruckdominanz über Deutschland. So erreicht eine schwache Warmfront am Nachmittag und Abend den Nordwesten Deutschlands. Dabei fällt nordwestlich einer Linie von der Lübecker Bucht bis zum Ruhrgebiet etwas Schnee, der gebietsweise in Regen übergehen kann. Dieser gefriert auf den kalten Böden sofort und es kann sich gefährliches Glatteis bilden.

In der Nacht verlagert sich die Hauptgefahrenzone nur wenig weiter nach Südosten und liegt Sonntagfrüh etwa über der Mitte Deutschlands. In Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen fällt meist Schnee, sodass hier hauptsächlich Schneeglätte ein Thema ist. Im Übergangsbereich zur wärmeren Luft kann es von Nordrhein-Westfalen bis nach Schleswig-Holstein weiterhin gefrierenden Regen mit Glatteisbildung geben . Im Laufe des Sonntags schwächt sich die Front auf dem Weg nach Südosten zunehmend ab, sodass die Glatteisgefahr vorübergehend abnimmt.

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Bereits am Abend zieht ein weiteres Niederschlagsband von Nordwesten herein, welches in der Nacht zum Montag (09.01.) auch den Süden erreicht. Es muss erneut mit verbreitet glatten Straßen durch Schnee oder gefrierenden Regen gerechnet werden. (dpa/iwk/apr)