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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Es wird kühl, nass und sehr windig

Hamburg, 16.03.2017
Es wird kalt und nass am Wochenende

Den Nordlichtern steht ein ungemütliches Wochenende bevor.

Das schöne Frühlingsintermezzo findet ein jähes Ende: Pünktlich zum Wochenende wird es deutlich kühler und auch nass.

Nach einem sonnigen Donnerstag kommt die nasse Abkühlung pünktlich zum Wochenende. Doch zunächst können sich fast alle über viel Sonne und milde Temperaturen freuen. Am Oberrhein könnte die 20-Grad-Marke geknackt werden. Im Norden werden immerhin Werte von 15 bis 17 Grad erwartet. Lediglich ganz im Norden und Nordosten sowie an den Küsten und natürlich in den Hochlagen bleibt es etwas kühler.

Verregnetes Wochenende

Am Freitag (17.03.) wird mit den Ausläufern eines Tiefs, das von Schottland Richtung Norwegen zieht, eine Wetterumstellung eingeläutet. Damit verbunden ist ein markanter Temperatursturz. Die Höchstwerte liegen nach Passage des ersten Regenbandes in der Nordhälfte dann schon unter 10 Grad. Das Wochenende gestaltet sich dann regnerisch, sehr windig und auch kühl mit Werten um, zum Teil auch deutlich unter 10 Grad. Mit ordentlichen Regensummen müssen insbesondere die Nordwestränder der Mittelgebirge sowie der Alpenrand rechnen. Dort können bis Sonntagabend bis über 50 Liter Regen pro Quadratmeter fallen.

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Danach bleibt es nächste Woche leicht wechselhaft. Es wird allerdings auch heitere bis sonnige Abschnitte abgeben und mancherorts auch den ein oder anderen trockenen Tag. Die Temperaturen steigen wieder und befinden sich zumindest in großen Teilen der Südhälfte mit Werten um 15 Grad auf einem frühlingshaften Niveau. Die weitere Entwicklung in der zweiten Wochenhälfte ist dann aber noch sehr unsicher.

Was steckt eigentlich hinter dem kalendarischen Frühlingsanfang?

Nach dem meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März beginnt am kommenden Montag (20.03.) um genau 11.28 Uhr auf der Nordhalbkugel auch der astronomische bzw. kalendarische Frühling. Das bedeutet, dass die Sonne nun am Äquator zum ersten Mal im Zenit steht und Tag und Nacht fast überall auf der Erde gleich lang sind. Ab der Tag-und-Nacht-Gleiche wandert der Zenitstand der Sonne weiter nach Norden in Richtung des nördlichen Wendekreises und die Tage auf der Nordhalbkugel sind ab diesem Zeitpunkt länger als die Nächte.

Dass sich mit dem Frühlingsbeginn nicht überall sofort warmes Wetter einstellt, liegt an der Trägheit des atmosphärischen Systems und der Ozeane. Bis sich die großen Wassermassen des Atlantiks, aber auch der Nord- und Ostsee erwärmt haben, dauert es Wochen oder gar Monate. Weiterhin liegen große Teile Nordeuropas noch unter einer Schneedecke, welche weiterhin Kaltluft produziert. Bei uns in Deutschland ist also weder der meteorologische noch der kalendarische Frühlingsanfang ein Garant für frühlingshaftes Wetter. (iwk/apr)