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Radio Hamburg

Erstes Maiwochenende

Gibt es klassisches Schmuddelwetter zum Hafengeburtstag?

Hamburg, 04.05.2017
Wetter, Regenwolken, Sonne, Himmel

Am Wochenende ist Hafengeburtstag. Das Wetter spielt nur bedingt mit.

Gutes Wetter zum Hamburger Hafengeburtstag? Wahrscheinlich erst am Sonntag. Zuvor wird es wechselhaft und auch nass.

Zur großen Einlaufparade zum Start des Hafengeburtstags am Freitagnachmittag (05.05.) präsentiert sich das Wetter wahrscheinlich tatsächlich von seiner "nordischen" Seite. Leichter Regen und kräftige Windböen wehen den Besuchern bei etwa 8 Grad um die Nase. Schon am Samstag werden die Schauer bei maximal 15 Grad seltener, es bleiben aber noch viele Wolken am Himmel. Der schönste Tag des 828. Hafengeburtstages scheint der Sonntag (07.05.) zu werden: Bei einem meist trockenen Sonne-Wolken-Mix verspricht das Thermometer auf bis zu 18 Grad anzusteigen.

Kommen jetzt auch noch die Eisheiligen? 

Schaut man auf die Temperaturen der letzten Tage, könnte man fast sagen, die „Eisheiligen“ sind schon über uns gekommen. Frost und sogar Schnee bis ins Flachland standen zum Ende des Aprils auf der Tagesordnung. Und auch jetzt, in der ersten Maiwoche, tut sich der Wonnemonat noch recht schwer uns und das Wetter in Wonne zu versetzten.

Mehrere Höhentiefs bringen teilweise lang anhaltende Regenfälle und mit der Höhenkaltluft wird die Atmosphäre stark dynamisiert, was zu Schauern und teils kräftigen Gewittern führt. Mit dem 11. Mai beginnen kalendarisch die „Eisheiligen“ – also in gut einer Woche. So sind detaillierte Wettervorhersagen für diesen Zeitraum aktuell noch nicht ganz möglich. Dennoch zeigen einige Modelle einen Trend, wobei es nach einem recht frühlingshaft-milden Wochenende wieder mit den Temperaturen bergab geht. Insbesondere die Frühtemperaturen sind in der kommenden Woche verbreitet im einstelligen Bereich und im Nordosten kann es sogar gebietsweise zu Bodenfrost kommen. Am Morgen des 11. Mais sind im Nordosten sogar leichte Minusgrade in den Modellen. Auch tagsüber erreichen die Werte nur zaghaft die 10-Grad-Marke. Grund ist ein Vorstoß polarer Luft, der sich jedoch aller Voraussicht nach nicht bis in die Südhälfte fortsetzen wird. So werden die „Eisheiligen“ in diesem Jahr eher in der Nordhälfte zu spüren sein, wohingegen der Süden mit deutlich höheren Temperaturen aufwarten wird.

Kommt der Regen auch in den Nordosten?

Schon zu Beginn der kurzen Arbeitswoche kam es insbesondere in der Mitte Deutschlands zu langanhaltenden und ergiebigen Niederschlägen. Zum Teil ist hier schon jetzt das Monatssoll erreicht worden. Im Osten und Nordosten hingegen sind bisher in dem noch recht jungen Monat wenige Tropfen gefallen. Das hat am Donnerstag (04.05.) und Freitag (05.05.) ein Ende. Langanhaltende Regenfälle von der Oder bis zur Nordsee hin, dazu ein recht ruppiger Nordostwind lassen in den nächsten 48 Stunden die Temperaturen nur selten über die 10-Grad-Marke klettern. Besonders im südlichen Mecklenburg-Vorpommern kommen in den nächsten Stunden Regenmengen von teils über 30 Liter auf den Quadratmeter zusammen. Jedoch hat die Natur das Nass auch nötig. So steigt hier in den kommenden Tagen nicht nur der Wasserhaushalt, sondern es sinkt auch wieder die Waldbrandgefahr, die zu Beginn der Woche hier mittel bis hoch war. (iwk/apr)

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